Kreuzfahrtmarkt: Steigende Umsätze, sinkende Preise

Die Flotten der Kreuzfahrtreedereien wachsen, die Zusatzkapazitäten drücken derzeit auf die Preise
Die Flotten der Kreuzfahrtreedereien wachsen, die Zusatzkapazitäten drücken derzeit auf die Preise. Foto: TUI Cruises

Die Zusatzkapazitäten im deutschen Hochseekreuzfahrtmarkt sorgen in diesem Jahr für steigende Umsätze, im Volumensegment aber auch für sinkende Durchschnittspreise. Daran haben allen voran Marktführer Aida und die Nummer zwei TUI Cruises, die beide neue Schiffe in Dienst gestellt haben, zu knabbern.

TUI Cruises kommt laut Vertriebschef Udo Lutz zwar eine „richtig gute Auslastung“, liege aber „beim Ticket-Yield unter Plan“. Ein Grund sei der Preiskampf, bedingt durch die vielen neuen Schiffe. Und das daraus resultierende zunehmende Kurzfristgeschäft.

Ähnlich sieht es bei Aida aus. Mit Verweis auf „die größte Wachstumskurve in der Unternehmensgeschichte“ und die „große Kapazitätssteigerung“ durch die Aida Nova sei man mit der Nachfrageentwicklung „insgesamt zufrieden“, sagt Vertriebschef Uwe Mohr. „Nach wie vor korreliert aber die Entwicklung des Kreuzfahrtmarktes mit der Kapazitätsentwicklung der Reedereien. Wir gehen weiterhin von einer nachhaltigen Entwicklung des Kreuzfahrtmarktes in Deutschland aus“, so der Aida-Manager.

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Der Neubau-Taktgeber MSC gibt sich gelassen: „Natürlich gibt es durch saison- und kapazitätsbedingte Peaks Schwankungen, aber generell sind unsere Preise stabil und unsere Schiffe legen immer noch voll ab“, sagt Geschäftsführer Christian Hein. Und NCL wird laut Europa-Chef Kevin Bubolz „die Ziele für 2019 leicht übererfüllen“. Für 2020 liege man „prozentual leicht zweistellig im Plus“, erwarte aber „kein gigantisches Wachstum“, so Bubolz.

Mehr zum Thema lesen Sie im Themen-Special Kreuzfahrten in der aktuellen Ausgabe 43/2019 von touristik aktuell.

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