Nicko-Insolvenz: Betrieb läuft vorerst weiter

Trotz der Insolvenz sollen die in den nächsten Tagen startenden Reisen durchgeführt werden
Trotz der Insolvenz sollen die in den nächsten Tagen startenden Reisen durchgeführt werden. Foto: Nicko Cruises

Im Februar hatte sich Nicko Tours noch in Nicko Cruises umbenannt und einen neuen Unternehmensauftritt verpasst, jetzt ist der Flusskreuzfahrtanbieter insolvent. Das Unternehmen hat ein so genanntes Regelinsolvenzverfahren beim Stuttgarter Amtsgericht eingereicht, mit dem Ziel, den Geschäftsbetrieb langfristig fortzuführen. Auch ein Verkauf wird erwogen.

Als offizielle Gründe für die Insolvenz führt Nicko Cruises das Hochwasser im Frühsommer 2013 an, das zahlreiche Reiseausfälle zur Folge hatte. Auch die politischen Spannungen in Russland und der Ukraine hätten dem Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern wirtschaftlich geschadet. Die Federführung von Nicko Cruises übernimmt nun der Insolvenzverwalter Michael Pluta von der Kanzlei Pluta in Ulm.

Für Kunden von Nicko Cruises gilt: Die an das Unternehmen getätigten Zahlungen sind über die ausgegebenen Reiseversicherungsscheine abgedeckt. Laufende Reisen werden durchgeführt. Sie sind über die Reiseversicherung gesichert. Laut Nicko Cruises werden die nächsten Reisen „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit“ durchgeführt. Das gilt für Reisen mit heutiger und morgiger Einschiffung. Am 9. Mai finden Reisen mit den Schiffen Bellevue, Douro Cruiser, Heinrich Heine, Maxima und Primadonna statt.

Aktuelle Informationen gibt es auf der Seite www.nicko-cruises.de.

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