

Zudem habe man in Schreiben an typische Rückvergüter die eigene Position noch einmal deutlich gemacht. Juristisch dürfe ein Handelsvertreter mit seiner Provision machen, was er wolle, weiß Lutz. „Aber ist er ein guter Partner für uns, wenn er Bordguthaben gewährt? Wir sagen nein“, stellt der Manager klar.
Für TUI Cruises sei es wichtig, als Leistungsträger die Preishoheit zu behalten. Der Ärger über die Rückvergütungen, aber auch die Zughörigkeit zum TUI-Provisionsmodell, lässt TUI Cruises inzwischen sogar über ein neues, eigenständiges Provisionsmodell nachdenken. „Wir fragen uns schon: Zahlen wir die richtige Provision an die richtigen Reisebüros“, bringt Lutz das Thema auf den Punkt.
Nach Aussage des Verkaufschefs arbeiten von den 100 Top-Partnern von TUI Cruises zehn Prozent mit Rückvergütungen, Bordguthaben oder anderen Extras. So erschreckend hoch die Zahl klingt – im Umkehrschluss bedeutet sie: 90 Prozent der stärksten Vertriebspartner von Deutschlands zweitgrößter Reederei arbeiten mit fairen Vertriebsmethoden.
Wie fair TUI Cruises selbst mit seinen Vertriebspartnern umgeht und welch guten Reisebüro-Service das Unternehmen bietet, zeigte der jüngste Globus Award von touristik aktuell. Zum fünften Mal in Folge wählten die Reisebüros in einer Online-Abstimmung das Unternehmen in der Kategorie „Bester Reisebüro-Service der Kreuzfahrtanbieter“ auf Platz 1. Mehr Infos zum Award gibt es hier.




