
Die Lagunenstadt Venedig hat konkrete Maßnahmen zur Regulierung des Fährverkehrs und des Kreuzfahrttourismus beschlossen. Medienberichten zufolge sollen bereits von Januar 2014 an keine Fähren mehr durch den Giudecca-Kanal entlang des Markusplatzes verkehren dürfen.
Regierung und Behörden kündigten am Dienstag außerdem an, dass die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 40.000 BRZ im Vergleich zu 2012 um 20 Prozent reduziert werden soll. Pro Tag dürfen künftig nur noch maximal fünf Kreuzfahrtriesen an den Terminals in Venedig anlegen. Ab November kommenden Jahres ist die Passage des Giudecca-Kanals für Schiffe mit einer Tonnage von mehr als 96.000 BRZ gänzlich untersagt.
Durch diese Maßnahmen würden die umweltschädlichen Emissionen in der Stadt um rund 50 Prozent reduziert werden, kalkuliert die Regierung. Für Kreuzfahrttouristen ist dies allerdings keine gute Nachricht. Denn Venedig gilt gerade wegen der Vorüberfahrt am Markusplatz als einer der beliebtesten Kreuzfahrthäfen in Europa.



