Kreuzfahrten

Sea Cloud Cruises baut nun doch die Hussar

So sollte die ursprünglich für 2009 bestellte Sea Cloud Hussar aussehen

So sollte die ursprünglich für 2009 bestellte Sea Cloud Hussar aussehen. Modell: Sea Cloud Cruises

Der lang gehegte Plan für einen dritten Großsegler wird für Sea Cloud Cruises nun doch noch Realität. Rund zehn Jahre nach dem ursprünglichen Bauauftrag an die später insolvente spanische Werft Factoria de Naval Marin und einem zähem Hin und Her mit Schiffsbauern und Banken hat die Hamburger Reederei jetzt einen Vertrag über die Fertigstellung des Dreimasters Hussar geschlossen. Das Schiff soll im Sommer 2020 vom spanischen Schiffbauer Metalships & Docks S.A.U. ausgeliefert und auf den neuen Namen Sea Cloud Spirit getauft werden.

Der Großsegler wird nach Angaben der Reederei über 69 Kabinen verfügen, darunter 22 Junior- und drei Owner-Suiten, die jeweils mit einem Balkon versehen werden. Zudem wird es einen Spa- und Wellness-Bereich mit Sauna sowie einen separaten Fitnessbereich geben. Eine bauliche Besonderheit ist ein Lift, der die verschiedenen Passagierdecks miteinander verbindet.

„Die Sea Cloud Spirit kommt zum richtigen Zeitpunkt“, freut sich Daniel Schäfer, Geschäftsführer von Sea Cloud Cruises. Denn ihm zufolge sind die beiden Windjammer Sea Cloud und Sea Cloud II sowohl im Einzelplatz- als auch im Chartergeschäft sehr gut ausgelastet, und „eine Ausweitung des Angebots, vor allem im Mittelmeer, wird von vielen Gästen erwartet“, so Schäfer.

Zudem hält Sea Cloud Cruises mit einem dritten Schiff Anschluss an den ebenfalls wachsenden Wettbewerber Star Clippers, der im kommenden Jahr mit der Flying Clipper seinen vierten Großsegler in Dienst stellen will.

 
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