Kuba: Einreiseverbot betrifft Kreuzfahrten

Die US-Regierung hat touristische Reisen nach Kuba mit sofortiger Wirkung verboten. Davon betroffen sind auch Kreuzfahrten, die in den USA starten. Royal Caribbean International hat bereits reagiert: Am heutigen Mittwoch und morgigen Donnerstag wird Kuba nicht angesteuert. Auch Carnival Cruise Line hat den Anlauf in Havanna storniert. Gäste, die seit dem 3. Juni an Bord von Carnival Sensation sind, werden am Donnerstag Cozumel anlaufen, teilt die Reederei mit, die den Gästen ein Bordguthaben von 100 US-Dollar gutschreibt. Darüber hinaus sei man dabei, andere Gäste über neue Reiserouten zu informieren. Nehmen die Urlauber an der Reise teil oder wechseln sie zu einer anderen Reiseroute erhalten sie ein Bordguthaben. Wenn sie das nicht möchten, können sie laut Carnival Cruise Line kostenlos stornieren.

Andere Reedereien hingegen äußerten sich am Mittwoch noch zurückhaltend. MSC Cruises teilt mit, dass man die Details der Ankündigung der US-Regierung prüfe, „um das Ausmaß und den Zeitpunkt der Auswirkungen auf die Kreuzfahrten von den USA nach Kuba zu bewerten“. Und auch NCL ist dabei, die Lage zu analysieren. Man werde Gäste und Kooperationspartner informieren, sobald man gesicherte Informationen habe.

Kreuzfahrten mit Stopps auf Kuba haben unter anderem auch Oceania, Seabourn und Holland America Line im Portfolio.

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