Der insolvente Autovermieter Starcar steht offenbar vor der Abwicklung. Bislang habe man keinen neuen Investor für das Hamburger Unternehmen gefunden, so ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters auf ta-Anfrage. Das Manager Magazin hatte zuerst über das wahrscheinliche Aus von Starcar berichtet.
„Derzeit gibt es keinen Interessenten für die Übernahme des Geschäftsbetriebes als Ganzes. Deshalb hat das Team um den vorläufigen Insolvenzverwalter Christoph Morgen vorsorglich die erforderlichen Schritte in die Wege geleitet, um ab Januar 2026 den Betrieb deutlich einzuschränken“, berichtet der Sprecher. Diese Vorbereitungen dienen dazu „im Eventualfall die geordnete Betriebsabwicklung während des ersten Quartals abschließen zu können“.
Über 600 Jobs könnten wegfallen
Weiteren Angaben zufolge wurde das gesamte Starcar-Team über diese „eventuell zeitnah bevorstehenden Entscheidungen“ informiert. Berichten zufolge stehen mehr als 600 Jobs auf dem Spiel.
Wegen finanzieller Probleme hatte der 1987 gegründete Mietwagenanbieter im Oktober Insolvenz angemeldet. Bislang ist der Geschäftsbetrieb laut Unternehmen aber an allen Standorten weitergelaufen, während Insolvenzverwalter Christoph Morgen versucht hat, eine Lösung zu finden.




