MSC: Mehr Famtrips, bessere Peps

2020 soll es mehr Famtrips mit MSC-Schiffen – im Bild die Splendida – geben, kündigt die Reederei an
2020 soll es mehr Famtrips mit MSC-Schiffen – im Bild die Splendida – geben, kündigt die Reederei an. Foto: MSC

Die Schweizer Reederei MSC will im nächsten Jahr deutlich mehr Famtrips anbieten als bisher und entspricht damit einem Anliegen der Reisebüros. „Die Botschaft ist angekommen“, sagt Vertriebschef Ulrich Göz. Gleichzeitig kündigte er bei den jüngsten Vertriebs-Events rund um die Taufe der MSC Grandiosa großzügigere Peps für 2020 an. Außerhalb der Hochsaison werde es dann auf Balkonkabinen 50 Prozent Rabatt geben. Damit wolle man mehr Reiseverkäufern die Produkterfahrung einer MSC-Kreuzfahrt vermitteln, so Göz.

Die Zahl der Schiffsbesichtigungen wird zugunsten eines neuen Konzepts etwas geringer ausfallen. „Wir wollen diesen Besuchen mehr Event-Charakter verleihen“, kündigt der Vertriebschef an. Davon abgesehen seien für das nächste Jahr 45 Frühstücksseminare geplant. Zudem gibt es ein ausgebautes E-Learning in mehreren Stufen.

Darin geht es auch um Gruppenreisen. In diesem Segment sieht sich MSC als Spezialist. „Wir können richtig gut Gruppen, da kommen wir her“, verweist Göz nicht nur auf eine enge und gewachsene Zusammenarbeit mit dem Vertrieb, sondern auch auf eine Zusatzvergütung von zwei Prozent zur Grundprovision: Maximal sind bei Gruppen 16 Prozent drin.

Deutschland ist nach den USA und Italien drittwichtigster Quellmarkt für MSC. Dementsprechend will die Reederei aufgrund des starken Wachstums der Flotte auch hierzulande kräftig zulegen. Deutschland-Chef Christian Hein ist optimistisch, dass dies gelingt: „Wir sind ein gefundenes Fressen für gute Reisebüros.“

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