Deutscher Reisering: Es geht um faire Partnerschaft

Andreas Quenstedt vom Deutschen Reisering auf einer Bühne
Hauptgeschäftsführer Andreas Quenstedt zum Auftakt der Tagung im Aldiana Side. Foto: Reisering

Die von Reisebüro-Inhabern geführte Kooperation Deutscher Reisering hat sich auf ihrer Jahrestagung im Aldiana Side in der Türkei für eine „faire Partnerschaft zwischen Vertrieb und Veranstaltern“ stark gemacht.

Dazu gehöre eine enge Kommunikation auf Augenhöhe und mehr Unterstützung des Vertriebs. Angesichts der Digitalisierung der Veranstalter würden Reisebüros „zunehmend in die Service-Rolle gezwungen“. Und das sei nicht ihre Aufgabe als Handelsvertreter. Man denke deshalb an „zielgerichtete Vertriebsmaßnahmen als Ausgleich für die stetige Mehrarbeit“.

Mit Blick auf die Reisepreise forderte Andreas Quenstedt, der im Sommer vom Geschäftsstellenleiter zum Hauptgeschäftsführer des Reisebüro-Verbundes aufgestiegen war, Fingerspitzengefühl. Angesichts des hohen Preisniveaus in der Branche sei bei der Preiskalkulation „das richtige Händchen zum richtigen Zeitpunkt“ wichtig.

Erste Auslandstagung seit 2018

Auch grüne Themen spielten auf der Tagung im ­Aldiana Side eine große Rolle: So wurde der Schutz des Klimas und das nachhaltige Wirtschaften als unmittelbare Bestandteile des Vereinszwecks in die Satzung aufgenommen. Die Tagung selbst wurde in Zusammenarbeit mit Veranstalter Studiosus Reisen kompensiert.

Die Tagung im Aldiana war die erste Auslandstagung der Kooperation nach dem erfolgreichen Event 2018 auf Mallorca. Das letzte größere Vertriebs-Event war der Sommerstammtisch im Juli in Berlin.

Welche Themen es auf der Tagung in der Türkei sonst noch gab, lesen Sie in der nächsten Ausgabe von touristik aktuell (ta 23/2024) Anfang nächster Woche.
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