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TUI Deutschland baut Vertriebsabteilung um

Setzt beim Thema Multichannel auf Reisebüros: TUI-Manager Hubert Kluske

Setzt beim Thema Multichannel auf Reisebüros: TUI-Manager Hubert Kluske. Foto: TUI

Auf dem Weg zu einem neuen Multichannel-Konzept baut TUI Deutschland die Vertriebsabteilung um. Als neues Ressort entsteht dabei der Bereich Omnichannel. Er werde eine „Dienstleistungsabteilung für den Vertrieb“ und soll über 25 Mitarbeiter verfügen, kündigt Vertriebs- und Marketing-Chef Hubert Kluske im Interview mit touristik aktuell an.

Das Team soll unter anderem gewährleisten, dass Reisebüros künftig automatisiert Kundendaten zur gezielten Kontaktaufnahme erhalten. „Und zwar genau dann, wenn die Wahrscheinlichkeit zum Buchen am höchsten ist“, verspricht Kluske.

Voraussetzung dafür sei, dass sich das jeweilige Reisebüro aktiv am neuen Omnichannel-Projekt beteilige. Wie das genau aussehen wird, will TUI in den nächsten Wochen und Monaten vorstellen.

Grundlage für das gesamte Konzept ist laut Kluske, dass mögliche Partnerreisebüros über eine Werbeerlaubnis ihrer Kunden verfügen und bereit sind, aktiv auf diese zuzugehen. Die Hoheit der Kundendaten bleibe beim Reisebüro, versichert der Vertriebs- und Marketing-Chef.

Kluske verweist dabei nicht nur auf die Datenschutzgrundverordnung, sondern auch auf wirtschaftliche Interessen von TUI. Demnach ist der durchschnittliche Reisepreis online geringer als in den Reisebüros.

Das vollständige Interview mit dem TUI-Manager lesen Sie in der neuen Ausgabe von touristik aktuell (ta 08-09/2019).

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