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Schauinsland passt Umsatzstaffeln an

Mit der Übernahme von Explorer will Schauinsland-Reisen künftig stärker im Bausteingeschäft mitmischen

Mit der Übernahme von Explorer will Schauinsland-Reisen künftig stärker im Bausteingeschäft mitmischen. Foto: Schauinsland-Reisen

Zum Geschäftsjahr 2024/2025 integriert Schauinsland-Reisen den kürzlich übernommenen Spezialisten Explorer in die Provisionsregelung. Damit biete man den Reisebüros auch im Bausteinbereich ein umfangreiches Angebot an, heißt es aus Duisburg.
Man habe das Portfolio im Pauschalreisebereich für das kommende Geschäftsjahr deutlich ausgebaut, so dass sich den Agenturen „beste Umsatzchancen“ böten.

Reisebüros erhalten weiterhin zehn Prozent Provision ab der ersten Buchung und können in der Spitze bis zu 13 Prozent erreichen (ab einem Jahresumsatz von 525.000 Euro). Dabei wird weiterhin der Gesamtreisepreis inklusive Steuern und Gebühren verprovisioniert. Nur-Flug-Buchungen werden unverändert mit zehn Prozent vergütet.

Die „erhebliche Erweiterung“ des Angebots geht allerdings mit einer „moderaten Anpassung der Umsatzstaffeln“ einher, „was den Reisebüros auch im Geschäftsjahr 2024/2025 hervorragende Verdienstmöglichkeiten eröffnet“, heißt es weiter. So werden beispielsweise künftig ab 150.000 Euro Jahresumsatz 10,7 Prozent Provision gezahlt, bislang gab es diese ab einem Umsatz von 125.000 Euro. Ab 225.000 Euro erhalten Reisebüros Gab es bislang 11,2 Prozent Provision ab einem Umsatz von 200.000 Euro, gibt es diese im neuen Geschäftsjahr erst ab einem Umsatz von 225.000 Euro.

Reisebüros sind Grundlage des Erfolgs

Die Partnerschaft mit den Reisebüros sei die Grundlage des Erfolgs von Schauinsland-Reisen, sagt Anja Dammann, Leiterin des Partnervertriebs. „Durch eine weiterhin faire Provisionsregelung und die Einbindung von Explorer wollen wir diese Beziehung weiter stärken und ausbauen.“ Ziel sei es, den Reisebüros die bestmöglichen Bedingungen zu bieten, damit sie erfolgreich arbeiten könnten.

Vertriebschef Detlef Schroer freut sich, Reisebüros und Kunden nochmals ein deutlich umfangreicheres Angebot machen zu können. „Dies wird zu mehr Umsatz und weiterhin sehr guten Verdiensten bei unseren Partnern führen.“

Die detaillierte Provisionsregelung für das Geschäftsjahr 2024/2025 ist unter www.slr-info.de hinterlegt.

Im Mai hatte Schauinsland-Reisen sowohl den Bausteinspezialisten Explorer als auch die dazugehörenden 30 Reisebüros übernommen. Insgesamt umfasst das Angebot von Explorer 71 Länder – von Afrika über Asien, Australien, Neuseeland, die Südsee, den Indischen Ozean bis hin zu Kanada, die USA, Mittel- und Südamerika sowie Europa.

Das Provisionsmodell von Schauinsland ist abreisebezogen. Eine Buchung, die im laufenden Sommer für Februar 2025 getätigt wird, fließt schon in das neue Geschäftsjahr und damit in die neue Provisionsregelung ein.

Für die Auszahlung der Vergütung bietet der mittlerweile drittgrößte Reiseveranstalter im Land seit Corona zwei Möglichkeiten: Entweder wird die Provision nach Kundenanzahlung überweisen oder nach der Abreise des Kunden. Die Entscheidung muss – wie bei einigen anderen Veranstaltern auch – generell gefällt werden, nicht pro Buchung.

Julia Treuherz