

Doch die Technik ist alles andere als ausgereift: „Es ist erst einmal nur ein Testballon“, sagt Daniel Monhoff, Business Development Manager bei Amadeus, „wir sind gespannt, wie die Branche darauf reagiert.“ Der Roboter wird von dem japanischen Hersteller Softbank Robotics seit dem vergangenen Jahr in Europa vermarktet und ist bereits auf Flughäfen sowie auf Kreuzfahrtschiffen von Costa und Aida im Einsatz. Kosten pro Stück: rund 20.000 Euro.
Amadeus hat bislang einen Pepper angeschafft und dafür in einem fünftägigen Hackathon ein kleines Software-Programm zum Thema Reiseberatung erstellt. Das Ergebnis wird seit dem Winter in verschiedenen Ländern präsentiert. Erst wenn die Vertriebsorganisationen Interesse zeigen, soll die Technologie weiter entwickelt werden.
Einer der ersten Kunden könnte TUI sein. Der Konzern stellte für die Berliner Präsentation seinen Flagship Store „World of TUI“ in Berlin zur Verfügung. Doch eine Roboter-Bestellung für die TUI Stores wurde noch nicht abgegeben. „Man muss erst einmal sehen, wie sich das weiterentwickelt“, sagt Oliver Beck, Leiter der Vertriebsstrategie bei TUI Deutschland.
Auf der ITB zeigt Amadeus den Roboter vom 8. bis 11. März in der Halle 5.1 am Stand 125.



