Best-Reisen: Kooperation legt weiter zu

Sieht Best-Reisen gut aufgestellt: Cornelius Meyer
Sieht Best-Reisen gut aufgestellt: Cornelius Meyer. Foto: Best-Reisen

Die Reisebüro-Kooperation Best-Reisen hat eigenen Angaben zufolge im laufenden touristischen Geschäftsjahr 40 neue Mitgliedsbüros hinzugewonnen. Alle Newcomer seien aus eigener Initiative auf die Kooperation zugekommen, heißt es aus der Zentrale. Aktive Akquise gebe es seitens Best-Reisen nach wie vor nicht.

Büros kommen aus anderen Systemen

Die neuen Mitglieder sind langjährig bestehende, inhabergeführte Büros, die bisher anderen Systemen angehörten. Sie kommen auf einen durchschnittlichen Jahresumsatz von rund zwei Millionen Euro (vor Beginn der Pandemie).

Vertriebs- und Marketing-Vorstand Cornelius Meyer sieht mit den Neuzugängen die eigene Strategie bestätigt. Reisebüros würden gerade in schwierigen Zeiten sehr genau prüfen, ob die Mitgliedschaft in einer Kooperation ihre Ansprüche an ein faires Miteinander erfülle.

Sieben Ex-Bühler-Büros unter Neuzugängen

Zudem würden Reisebüros immer genauer prüfen, ob sich eine Kette oder Kooperation an den Bedürfnissen des Vertriebs ausrichte und mit einem zukunftsorientierten Konzept aufwarte, das auch in Krisenzeiten Bestand habe.

Aus Sicht von Meyer zeige der hohe durchschnittliche Jahresumsatz der Neuzugänge zudem, dass Best-Reisen vor allem unternehmerisch erfolgreiche Reisebüros anzieht. Zu ihnen gehören unter anderem sieben Agenturen der Reisebüro-Kette Übersee (ehemals Bühler).

Austritte gab es 2022 bei Best-Reisen keine. Allerdings sei es pandemiebedingt vereinzelt zu Geschäftsaufgaben und Filial-Schließungen gekommen, berichtet Meyer. Im Saldo überwieg die Zahl der Neuzugänge „aber mehr als deutlich“.

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