
Mit einer neuen Software will Booking kleinere Unterkunftsanbieter dazu animieren, mit dem Hotelportal zusammenzuarbeiten. Die neue Technik ermöglicht, die Angebote mit wenigen Klicks bei Booking zu platzieren – inklusive sicherem Datentransfer, Übersetzung in andere Sprachen und „einfach zu bedienende Tools zur Verwaltung von Leistung, Verbindung und Gebühren“, verspricht der Portalbetreiber.
Parallel dazu baut Booking das Angebot an Erlebnis-Produkten aus. Dieses ist inzwischen in über 100 Städten weltweit erhältlich, mit dabei sind auch Berlin, München, Hamburg, Köln und Dresden.
Wie auch Expedia zielt Booking darüber hinaus darauf ab, Online-Surfern verstärkt personalisierte Reisevorschläge zu machen. „Unsere Kunden sollen weniger Zeit für die Suche und Planung der einzelnen Reiseaspekte aufwenden müssen und mehr Zeit haben, um zu entdecken und zu genießen“, heißt es.
Genau das können Reisebüros freilich auch. Voraussetzung dafür ist, dass sie ihre Digitalisierung weiter vorantreiben und stationäre und digitale Präsenz noch besser miteinander verknüpfen, mahnte bereits vor einiger Zeit DER-Geschäftsführer Andreas Heimann. Der stationäre Vertrieb müsse es schaffen, den Kunden „noch mehr Service, Information und Komfort zu bieten – und gleichzeitig mehr Zeit für die persönliche Beratung zu gewinnen“.
Das DER ist eine jener Reisebüro-Organisationen, die eng mit Booking zusammenarbeiten und somit das verfügbare Hotelportfolio der Veranstalter oder des TAAP-Programms von Expedia noch einmal erweitert haben. Insgesamt arbeitet Booking eigenen Angaben zufolge über das eigene Affiliate-Partnerprogramm mit „Tausenden“ von Reisebüros zusammen. Darunter seien auch einige „der größten Reisebüros in Deutschland“.
Die Hotelpreise entsprechen denen der Endkundenplattform, die Provision beträgt je nach Umsatz zwischen fünf und sieben Prozent. Gezahlt wird nur für „tatsächlich getätigte Aufenthalte“. Das heißt: Die Provision wird erst nach der Reise bezahlt.




