
Die in der DRV-Säule A organisierten mittelständischen Reisebüros wollen den Dialog mit Kollegen außerhalb des Verbandes intensivieren. „Wir haben alle ein gemeinsames Anliegen. Das können wir zusammen und mit einer Stimme viel besser erreichen als gegeneinander“, sagt Vorstandsmitglied Angelika Hummel, Inhaberin eines TUI-Reisecenter in Freiburg.
Nur wenn es gelinge, die eigenen Interessen besser zu bündeln, sehe sie eine Möglichkeit, „die Interessenvertretung des Vertriebs weiter zu stärken.“ Der Anfang dazu ist gemacht: In den vergangenen Wochen gab es intensive Gespräche mit dem ASR, der IG Reisebüro, der Interessengemeinschaft freier Reisebüros (IGFR) sowie der Initiative für einen neuen Reisebüro-Verband.
„Mit eine Zersplitterung der Interessenvertretung ist uns nicht geholfen, ganz im Gegenteil“, ist Hummel überzeugt. Nur gemeinsam und mit „geballter Kraft“ könnten sich die Reisebüros in Politik und Branche Gehör verschaffen und die eigenen Anliegen vorbringen. „Eine getrennte Vorgehensweise bringt uns nicht weiter, das haben wir alle zusammen festgestellt“, so Hummel.
Nach ihrer Aussage wird die Strategie, „sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen und Synergien zu suchen“, von allen Gesprächsteilnehmern begrüßt. Es gebe eine „große Offenheit für weiter Gespräche“. Völlig offen ist allerdings, ob und wie diese Gespräche künftig in eine enge Zusammenarbeit münden könnten.


