Omnichannel-Strategie: Was hat Corona verändert?

In der Corona-Krise gewinnt die digitale Kommunikation an Bedeutung
In der Corona-Krise gewinnt die digitale Kommunikation an Bedeutung. Foto: GOKMEN/istockphoto

Wir alle haben es erlebt: Die Corona-Krise pusht die digitalen Medien. Ohne sie ginge in der aktuellen Situation gar nichts mehr. Aber auch die persönliche Ansprache erlebt ein Comeback. Davon sind die Chefs der Reisebüro-Ketten und -Kooperationen überzeugt. touristik aktuell hat sie gefragt, ob und wie die Corona-Krise die Omnichannel-Strategie der Reisebüro-Organisationen verändert.

„Die Krise treibt die Digitalisierung der Kundenschnittstellen schnell voran, die virtuelle Beratung in Reisebüros gewinnt an Bedeutung“, berichtet beispielsweise LCC-Geschäftsführer Markus Orth. Damit würden On- und Offline mehr und mehr verschmelzen, sowohl in der der Touristik als auch im Business Travel.

Dirk Hansel, Geschäftsführer von Protours/RCE sagt: „Die Krise hat die Akzeptanz und den Bedarf für Omnichannel nochmals erhöht.“

Dem kann sich TSS-Chef Manuel Molina nur anschließen. Seine Kooperation habe mit Onlineweg.de eine Vorreiterrolle im Omnichannel-Vertrieb gespielt, entsprechend gut seien die rund 1.200 bei Onlineweg.de angeschlossenen Büros deshalb heute aufgestellt. Angesichts der erhöhten Corona-Krise habe man neue Features eingeführt, das Angebot an Deutschland-Produkten ausgeweitet und die Server-Kapazitäten deutlich erhöht.

Welche Maßnahmen die anderen Ketten und Kooperationen im Einzelnen ergreifen, lesen Sie in unserem Schwerpunkt im aktuellen E-Paper.