Reisebüro-Umsatz: Januar im Minus, insgesamt im Plus

Reisebüro am Frankfurter Riedberg: Der stationäre Vertrieb ist 2024 insgesamt gut im Geschäft
Reisebüro am Frankfurter Riedberg: Der stationäre Vertrieb ist 2024 insgesamt gut im Geschäft. Foto: mg

Die bisherige Bilanz für das Touristikjahr 2023/2024 ist gut – doch der Januar konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Dies geht aus dem aktuellen Reisebüro-Barometer des Frankfurter Dienstleisters Tats hervor.

Der touristische Auftragseingang lag im Januar demnach mit 8,8 Prozent unter den Buchungen im Januar 2023. Auch der Teilbereich der Kreuzfahrten konnte mit einem Buchungsminus von 5,6 Prozent nicht an den Vorjahresmonat anknüpfen.

Der Auftragsbestand nach Reisedatum bis Oktober 2024 liegt mit einem Zuwachs von 14,2 Prozent insgesamt dagegen weiter deutlich im Plus. Noch besser steht es um den Einzelbereich Kreuzfahrtsegment mit einem Wachstum von 23,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Starker Januar 2023 relativiert

Das Januar-Ergebnis hat maßgeblich damit zu tun, dass der Start ins Touristikjahr 2022/2023 zunächst verhalten war. Im November und Dezember 2022 gingen nur wenige Buchungen ein, dafür gab es im Januar einen lange nicht mehr erlebten Boom. Insofern sind die Buchungseingänge in diesem Januar insgesamt gesehen gar nicht so schlecht.

Der fakturierte Gesamtumsatz lag im Januar laut Tats mit knapp zwölf Prozent über dem Vorjahresmonat. Der Touristikumsatz inklusive Kreuzfahrten kommt auf einen Zuwachs von 9,4 Prozent. Wesentlicher Treiber waren die Kreuzfahrten mit einem Plus von 27 Prozent.

Der Flugbereich legte um 14 Prozent zu, die sonstigen Umsätze kamen auf ein Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Januar 2023.

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