Rückvergütungen: Amondo wechselt Bank

Amondo-Geschäftsführer Achim Steinebach will mit dem Bankenwechsel ein Zeichen gegen Rückvergütungen setzen
Amondo-Geschäftsführer Achim Steinebach will mit dem Bankenwechsel ein Zeichen gegen Rückvergütungen setzen. Foto: Amondo

Nach 25 Jahren der Zusammenarbeit hat der mobile Reisevertreiber Amondo der Sparkasse Köln/Bonn den Vertrag gekündigt. Der Grund: Die Bank zeigte sich uneinsichtig, was die von ihr gewährten Rückvergütungen für Reisen anging. Als neuen Partner wählte Amondo-Geschäftsführer Achim Steinebach die Deutsche Kreditbank, die sich nicht an dem Rückvergütungssystem beteiligt. „Erst bei der Suche wird man sich über die Dimension der Rückvergütungen bewusst“, erzählt Steinebach. „Es gibt fast keine Bank in Deutschland, die sich nicht an dem Vernichtungsfeldzug gegen Reisebüros beteiligt.“

Auch die Amondo-Mitarbeiter haben ihre Konten bei der Stadtsparkasse Köln/Bonn gekündigt oder werden dies noch tun. „Ich kann nur alle Kollegen in der Branche auffordern, unserem Schritt zu folgen, denn das ist wohl die einzige Sprache, die die Banken verstehen“, sagt Steinebach.

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