Laura Ley leitet ein Reisebüro, bildet Nachwuchs aus und sammelt selbst gerne besondere Reiseerlebnisse. Sie erzählt von Jamaika, ungewöhnlichen Speisen, unterschätzten Zielen und einer Hochzeitsreise mit 17 Personen.
Die 28-jährige Touristikkauffrau gehört seit 2019 zum Team des Sonnenklar Reisebüros König in Wesseling, das sie seit 2021 mit großer Leidenschaft und viel Engagement leitet. Seit November 2024 gibt sie ihre Erfahrung außerdem als Ausbilderin für den Beruf der Tourismuskauffrau weiter.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde: Wohin würden Sie reisen?
In die Arktis, um mit Pinguinen von Gletschern zu springen, oder auf die Bahamas, um mit Schweinen zu schwimmen. Schwimmende Schweine sind weltweit selten zu sehen und es ist etwas Außergewöhnliches. Ich möchte bleibende Erinnerungen und Erlebnisse sammeln, die ich später weitererzählen kann.
Was war Ihre schönste Inforeise?
Das war erst kürzlich Anfang Dezember mit Alltours eine Jamaika-Reise – wir waren unterwegs zwischen Wasserfällen und karibikblauen Stränden, waren auf Bootstouren, haben Kokosnüsse aufgeschlagen und am Straßenrand gegessen. So haben wir die Insel kennengelernt und konnten die Einheimischen nach dem Hurrikan unterstützen. Dabei haben wir auch unterschiedliche Hotels mit besonderem Charme kennengelernt. Mein Favorit ist das Familienhotel Ocean Coral Spring. Und unsere Reisegruppe hätte nicht besser ausgewählt werden können.
Was war Ihr ungewöhnlichstes Essen auf Reisen?
In Singapur im Chinatown-Viertel im Maxwell Food Centre und auf Bali habe ich frittierte Grashüpfer, Seidenraupen und Thunfischaugen gesehen. Getraut habe ich mich jedoch nicht. Probiert habe ich mich durch das klassische Streetfood.
Welches Ziel haben nur wenige auf dem Schirm?
Das sind meiner Meinung nach Gambia, Laos und Kambodscha sowie in Europa die Abruzzen in Italien, Albanien und Bulgarien. Die Abruzzen liegen etwas abseits der üblichen Routen der typischen Pauschalurlauber. Weil es kein „klassisches Postkarten-Italien“ ist, denken viele Reisende nicht automatisch an sie. Meine Familie kommt aus der Region, die für mich eine der schönsten der Welt ist.

Was darf in Ihrem Reisekoffer nicht fehlen?
Ein Notfall-Apotheken-Kit, eine Ersatzbrille und ein Reiseadapter.
Was war Ihre ungewöhnlichste Buchung?
„Ungewöhnlich“ liegt im Auge des Betrachters. Meine bisher aufwändigste und erlebnisreichste Buchung war eine zweiwöchige Hochzeitsreise mit 17 Personen auf der Aida in Richtung Mauritius, Seychellen und Madagaskar. Die Vorbereitungszeit betrug etwa 1,5 Jahre, die im Flug verging – jede Menge Planung und Abstimmung waren nötig. Während dieses Jahres koordinierte man alles rund um die Hochzeit vor Ort, zahlreiche Telefonate und E-Mails – von Tischreservierungen über gemeinsame Ausflüge bis zu Visabeschaffung und vielem mehr.
Welche Souvenirs bringen Sie von Ihren Reisen mit?
Magnete für meine Magnetwand und für mein Patenkind ein T-Shirt.
Welches ist die beste Bar?
Mein Tipp ist die Terrazza Aperol – die Aperol Bar mit Blick auf dem Mailänder Dom. Wir hatten das Glück, dass wir bei tollstem Wetter eine wunderschöne Aussicht genießen konnten.
Mein Job & Ich erscheint alle zwei Wochen in touristik aktuell und danach hier online. Diese Folge finden Sie in ta 01/2026 vom 19. Januar 2026.
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