TLT: Diskussionen um TUI, Lob für Jojo

Gastgeber der TLT-Jahrestagung: Das neue Titanic Deluxe Hotel im türkischen Belek
Gastgeber der TLT-Jahrestagung: Das neue Titanic Deluxe Hotel im türkischen Belek. Foto: Titanic

Die Vorabdiskussionen in den sozialen Netzwerken waren intensiv und mitunter voller Skepsis. Doch auf der Jahrestagung ging es zum Großteil sachlich und engagiert zu: TUI Deutschland kann sich auch nach der jüngsten Jahrestagung von TUI Leisure Travel (TLT) auf den eigenen Franchise-Vertrieb verlassen.

Es habe zu Beginn in Richtung TUI zwar auch Pfiffe gegeben – aber insgesamt sei der Blick in die Zukunft optimistisch gewesen, berichten Teilnehmer der Tagung im Titanic Deluxe Hotel im türkischen Belek. Inhaltlich ging es dabei unter anderem um das neue Konzept für die Homepages der Reisebüros, um Gruppenreisen und Kreuzfahrten sowie um eine neue Form des eigenen Buchhaltungssystems Jojo. Die vereinfachte Fassung wurde von vielen Teilnehmern begrüßt.

Keine Hoffnungen machte Ralf Horter, Vertriebschef bei TUI und in Personalunion auch Geschäftsführer von TUI Leisure Travel, den TLT-Büros beim Thema Provisionen: Nach den Nachbesserungen am aktuellen Modell werde es nunmehr keine weiteren Änderungen mehr geben.

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Im Vorfeld der Tagung waren vor allem die nochmals verstärkte Steuerung auf hauseigene Produkte, die neuen Gepäckregelungen bei TUI Fly, die veränderte Strategie beim Versand von Reiseunterlagen, das Tool Meine TUI und die gedeckelten Provisionen bei Topangeboten kritisiert worden.

Themen, die auch bei der gleichzeitig stattfindenden Tagung der Kooperation Best-RMG mit Leidenschaft diskutiert wurden. Dort blieb für einige Teilnehmer vor allem die Aussage von TUI-Touristikchef Oliver Dörschuck hängen: Man werden sich mit der Kritik auseinandersetzen und bei einigen Themen gegebenenfalls reagieren. Genaue Zusagen macht Dörschuck allerdings nicht – weder in der öffentlichen Podiumsdiskussion noch in einer internen Fragestunde.

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