Klassiker mit vielen Gesichtern

Rhodos: Auf der großen Insel wird jeder nach seiner Fasson selig

Die Wappentiere schauen gelassen auf den Trubel im Mandraki-Ha in Rhodos. Fotos: aze
Die Wappentiere schauen gelassen auf den Trubel im Mandraki-Ha in Rhodos. Fotos: aze

In der Sokrates-Straße flutet ein endloser Touristenstrom durch die Shopping-Meile. Hinter der Suleiman-Moschee beginnt das stimmungsvolle türkische Viertel mit seinen stillen Gassen und Torbögen. Etwas abseits liegt die wieder aufgebaute Synagoge mit einer berührenden Ausstellung vom Alltag rhodischer Juden und ihrer Vernichtung durch die Nazis.

Antike Zeugen sind in Rhodos-Stadt eher spärlich. Eindrucksvoll ist hingegen die Ausgrabung der antiken Stadt Kamiros, die sich in Terrassen auf einen Hügel hoch über der Westküste hinaufzieht und inmitten eines Pinienhains einen schönen Blick aufs Meer bietet.

Und dann die Akropolis von Lindos mit ihren majestätischen Säulen, Tempelresten und Treppen auf einem hohen Felsen über dem Meer. Schon am Vormittag ziehen Besucher durch die engen, von Souvenirshops gesäumten Gassen des weißen Bilderbuchdorfs hinauf zum Burgberg. Unvergleichlich schön zeigt sich Lindos am Abend. Dutzende Dachterrassen werden zu Freiluft-Restaurants umfunktioniert, und die beleuchtete Akropolis liefert eine perfekte Kulisse zu Tsatsiki, Lammhaxe und Rhodos-Wein.

Das Tal der Schmetterlinge, die „Sieben Quellen“ und die Ruine der Johanniterburg bei Kritinia gehören zu den weiteren Pflichtzielen von Inselrundfahrten.