Center Parcs prüft Ferienpark im Lausitzer Seenland

Center Parcs prüft einen neuen Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg. Auf rund 90 Hektar könnten 500 bis 700 Ferienhäuser entstehen – bei einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro. Die Untersuchungen sollen etwa 18 Monate dauern.

Luftaufnahme einer Seenlandschaft mit einem schmalen Landstreifen, der zwei unterschiedlich gefärbte Gewässer trennt, umgeben von Wald und Wiesenflächen.
Hier im Lausitzer Seenland plant Center Parcs einen neuen Ferienpark. Foto: TMB-Fotoarchiv / Steffen Rasche Fotografie

Center Parcs untersucht die mögliche Entwicklung eines neuen Ferienparks im brandenburgischen Teil des Lausitzer Seenlands. Wie das Unternehmen mitteilte, hat eine erste Projektphase begonnen, in der planungsrechtliche, ökologische und wirtschaftliche Voraussetzungen für eine Realisierung geprüft werden. Ein geeignetes Grundstück sei bereits gesichert worden.

Der potenzielle Standort liegt an den Ufern des Partwitzer und des Sedlitzer Sees auf einer Fläche von rund 90 Hektar. Nach aktuellem Planungsstand soll der Ferienpark zwischen 500 und 700 Ferienhäuser umfassen, ergänzt durch Restaurants, Freizeit- und Sporteinrichtungen sowie Familienangebote. Die konkrete Ausgestaltung hänge laut Center Parcs von den Ergebnissen der laufenden Studien und Prüfverfahren ab.

Sollte das Projekt realisiert werden, wäre nach Unternehmensangaben eine Investitionssumme von rund 300 Millionen Euro erforderlich. Damit zähle das Vorhaben zu den größten touristischen Entwicklungsprojekten in der Lausitz. Center Parcs setzt auf ein ganzjähriges Urlaubskonzept, das unabhängig von Ferienzeiten Gäste anziehen und kontinuierliche Impulse für den regionalen Tourismus schaffen soll. Erfahrungen aus anderen Standorten zeigten, dass um liegende Unternehmen aus Handel, Gastronomie und Handelvon solchen Projekten profitieren könnten.

Frank Daemen, Managing Director Center Parcs Germany, erläutert, dass man großes Potenzial in der Region sehe und nun gemeinsam mit den relevanten Akteuren untersuchen wolle, ob und wie sich ein Ferienpark entwickeln lasse. Die Untersuchungen sollen nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich rund 18 Monate dauern. Zu den nächsten Schritten zählen Machbarkeitsstudien, Umweltprüfungen, Raumplanungsverfahren sowie eine Raumverträglichkeitsprüfung. Erst auf Basis der Ergebnisse könnten weitere Entscheidungen getroffen werden. Einen möglichen Eröffnungstermin nannte Center Parcs noch nicht.

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Luftaufnahme der Küstenregion Kekova bei Antalya mit Booten im türkisfarbenen Wasser, überlagert mit dem Logo der anex gruppe und Textbausteinen.

Center Parcs ist in Deutschland mit den Parks Eifel, Bispinger Heide, Allgäu, Hochsauerland, Nordseeküste und Bostalsee vertreten. Im Juli war zudem bekannt geworden, dass ein Investor aus Abu Dhabi Center Parcs übernehmen will.