FTI: X und Y werden immer wichtiger

Treiben die technische Entwicklung bei FTI massiv voran: Boris Raoul (links) und Dietmar Gunz
Treiben die technische Entwicklung bei FTI massiv voran: Boris Raoul (links) und Dietmar Gunz. Foto: FTI

Das Geschäft mit dynamisch produzierten Pauschalreisen hat bei FTI neue Dimensionen erreicht. Der Anteil am gesamten Portfolio liegt inzwischen durchweg über 30 Prozent und erreicht in manchen Monaten Anteile von bis zu 50 Prozent.

Den Rekord in diesem Jahr hält derzeit Griechenland mit einem X-Anteil von rund 80 Prozent. Auch spanische Ziele wie die Kanarischen Inseln würden immer öfter über diesen Weg gebucht, sagt FTI-Geschäftsführer Boris Raoul. Destinationen wie Ägypten hingegen seien nach wie vor klassisches Kataloggeschäft.

Der Grund für das weitere massive Wachstum im Dynamic Packaging liegt nicht nur in den Überkapazitäten der Airlines, sondern inzwischen auch in der Vertriebspolitik einiger Hoteliers. Diese würden ihre besten Zimmer zum Teil nicht mehr für die Katalogproduktion, sondern nur noch für Einzelbuchungen im System bereitstellen. „Auf diese Zimmer können wir dann bei dynamischen Buchungen zugreifen“, erklärt Raoul.

Eine wichtige Rolle spielen auch die massiven Investitionen von FTI in die Technik. So wird die X-Produktion über Datamix von Traveltainment immer öfter von der Y-Produktion im eigenen Hause abgelöst. Grundlage dafür ist ein vor zwei Jahren eingeführter Flug-Player, mit dem FTI Flüge eigenständig einkaufen und mit aktuellen Hotelangeboten kombinieren kann.

Die Technik wurde inzwischen so gut weiterentwickelt, dass sie sogar anderen Veranstaltern angeboten wird. Dazu gehören unter anderem die Spezialisten für Dynamic Packaging Ferien Touristik und LMX Touristik.