
Für das Reisejahr 2014 purzeln bei Studiosus die Preise. So werden beispielsweise Israel und Jordanien um acht, Großbritannien um sieben, Polen um sechs sowie Spanien, Italien und Griechenland um fünf Prozent günstiger. Marokko-Reisende zahlen vier, Türkei-Urlauber zwei Prozent weniger als vor Jahresfrist.
Die Gründe für die Preissenkungen sind laut Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch unterschiedlich, zum Teil sind sie auf günstigere Wechselkurse zurückzuführen, zum Teil auf gesunkene Hotel- oder Flugkosten. Auch für das bereits im August vorgestellte Fernreiseprogramm gibt es Preissenkungen. Einige wenige Destinationen würden teurer, so Kubsch, etwa Russland. Hier stiegen die Preise um durchschnittlich zehn Prozent.
Rund 50 Reisen sind bei Studiosus neu im Programm, darunter die Preiswert-Studienreise „Marokko zum Kennenlernen“, die Service-Plus-Reise „Irland mit Muße“ und die Studienreise „Kultur und Natur erwandern“ in der Osttürkei. Eine neue „Me & More“-Tour führt nach Thailand, das Städtereiseportfolio wurde um Krakau ergänzt.
Im Geschäftsjahr 2013 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe Studiosus mit ihren Veranstaltermarken Studiosus und Marco Polo einen Umsatz von 233 Millionen Euro. Damit liegt der Erlös auf Vorjahresniveau. Die Zahl der Reiseteilnehmer sank im gleichen Zeitraum um sieben Prozent auf rund 90.000. Vor dem Hintergrund anhaltender Nachfrageausfälle in Nordafrika und Nahost ist Kubsch mit diesem Ergebnis zufrieden.
Zweistellige Zuwächse gab es für Marokko und Oman sowie Griechenland und Polen. Auch Irland, Portugal und Kroatien legten zu. Zu den Gewinnern auf der Fernstrecke zählten Thailand, Indonesien, Japan und Südafrika. Rückläufig waren Indien, Sri Lanka, die Türkei, Italien sowie Frankreich und Spanien.



