Studiosus setzt auf Nachhaltigkeits-Workshops

Eine Gruppe von etwa 20 Personen steht in einer Hotellobby vor einer geschwungenen Treppe und blickt lächelnd in die Kamera. Alle zeigen den Daumen nach oben. Die Gruppe besteht aus Männern und Frauen. Die Umgebung wirkt elegant mit marmornem Boden und goldfarbener Wandgestaltung.
Beim Nachhaltigkeits-Workshop in Albanien wurde gemeinsam mit der Kinderschutzorganisation ECPAT Albania die Stärkung von Kinderrechten vorangetrieben.

Im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Reiseveranstalters Studiosus bewertet das Unternehmen die ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Tätigkeit.

Laut Tony Reyhanloo, Head of Corporate Responsibility, bleibt der Austausch mit lokalen Gemeinschaften und Organisationen ein zentraler Bestandteil der Arbeit. Dialogforen, Workshops und Impact Assessments sollen helfen, Entwicklungen vor Ort besser zu verstehen und entsprechende Schritte abzuleiten.

Studiosus: Schwerpunkt Kinderrechte

Seit mehr als zwei Jahrzehnten führt Studiosus Dialogforen in seinen Destinationen durch. 2025 wurde das Konzept um zusätzliche Nachhaltigkeits-Workshops erweitert.

In Albanien lag der Schwerpunkt auf Kinderrechten in Zusammenarbeit mit ECPAT Albania, in Tansania wurden Maßnahmen zum Schutz der Massai-Gemeinschaften erarbeitet. Im indischen Ranthambore-Nationalpark entstand gemeinsam mit NABU International und lokalen Partnern ein Verhaltenskodex für Tigersafaris.

Risiken identfizieren

Begleitend prüft Studiosus in ausgewählten Ländern die menschenrechtlichen und ökologischen Auswirkungen seiner Reisen. In Südafrika wirkte das Unternehmen zudem an einem sektoralen Impact Assessment der Initiative „Roundtable Human Rights in Tourism“ mit, um Risiken in Regionen wie Kapstadt und dem Greater-Kruger-Gebiet zu identifizieren.

Beim Thema Klima verweist Studiosus auf eine deutliche Ausweitung des Bahnreiseangebots. 2025 wurden 117 Bahnreisen angeboten, ein Anstieg um 77 Prozent.