Thomas Cook bremst digitalen Umbau

Der digitale Umbau von Thomas Cook rückt auch in der deutschen Zentrale in Oberursel wieder etwas in den Hintergrund
Der digitale Umbau von Thomas Cook rückt auch in der deutschen Zentrale in Oberursel wieder etwas in den Hintergrund. Foto: mg

Mit der Einführung des so genannten New Operating Models will sich der Reisekonzern Thomas Cook künftig noch stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren. Dazu gehören in erster Linie eigene Produkte und Kundennähe.

Das neue Unternehmensmodell führt auch zu einer veränderten digitalen Strategie bei Thomas Cook. Der digitale Ausbau bleibt zwar weiter „ein Schlüsselelement“ des Konzerns. Noch wichtiger ist offenbar jedoch „die Konzentration auf die operative Kontrolle und die Performance des Unternehmens“.

In diesem Zusammenhang wird die Position des Chief Digital Officer in ihrem jetzigen Umfang nicht mehr benötigt. Chefstratege Marco Ryan gibt seine Position damit zum 1. August auf. Die neu geschaffene Interimsstelle des Group Head of Digital Operations übernimmt Graham Cook.

Zum Abschied gibt es für Ryan, der zwischenzeitlich eng mit dem früheren Deutschland-Chef Michael Tenzer zusammenarbeitete, viel Lob. Er habe „mit viel Leidenschaft strategische Perspektiven geschaffen“, so Konzernchef Peter Fankhauser.

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