ANA: Neue Kabine auf Frankfurt-Flügen

Ein Blick in die Kabine in der neuen Boeing 777 der japanischen ANA
Ein Blick in die Kabine in der neuen Boeing 777 der japanischen ANA. Foto: ANA

Japans größte Fluglinie ANA bietet ab sofort ihre Kabinenausstattung an Bord der neu ausgelieferten Boeing 777-300ER auch auf Flügen zwischen Frankfurt und Tokio-Haneda an. Die neuen Sitze sind zunächst auf einem Umlauf verfügbar, ab Sommer soll der zweite tägliche Flug dazukommen, wie die Airline ankündigt.

Im Mittelpunkt der neuen Kabine stehen die First Class „The Suite“ und die Business Class „The Room“. Zur Ausstattung des vollständig geschlossenen First-Class-Platzes gehören unter anderem Türen zur Verbesserung der Privatsphäre, ein 4K-Screen (43 Zoll) sowie eine bewegliche Trennwand, die auf Wunsch zwei Sitze verbindet. Ein Highlight der Business-Klasse ist die Möglichkeit, durch flexible Türen mehrere Sitze zusammenzufassen – etwa für Familien oder geschäftliche Meetings.
Neue Sitze bieten die Japaner auch in der Economy Class und Premium Economy. Passagiere profitieren zudem von verbesserten Touchscreen-Monitoren und Kopfstützen. Verbesserungen gibt es ferner beim Catering.

Mit Start des Sommerflugplans am 29. März strukturiert ANA zudem die Abflüge an ihrem wichtigsten Flughafen Tokio-Haneda neu. Ab diesem Zeitpunkt wird das Star-Alliance-Mitglied neben den inländischen auch viele internationale Flüge am Terminal 2 abwickeln. Damit werde den Passagieren auf volumenstarken Umsteigerouten ein Terminalwechsel erspart, so die Fluglinie. Bislang war für internationale Flüge Terminal 3 zuständig.

Die Änderung betrifft auch europäische Strecken ab Frankfurt, München, Wien, London und Paris. Diese werden ab Ende März Terminal 2 ansteuern. Aus Europa führt dann nur noch die im Sommer neue Flugverbindung ab Mailand über Terminal 3. Laut ANA wird durch die Reorganisation die Mindestumsteigezeit für Inlands- und Auslandsverbindungen innerhalb des Terminals von 70 auf 55 Minuten reduziert.