Belmond: British Pullman mit neuem Privatwaggon

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Grafik mit einem Fußball und einem Hintergrund in Türkis, der geometrische Linien und die Zahl vier zeigt.

Der von Belmond betriebene Luxuszug British Pullman in England hat einen neuen Privatwaggon: „Celia“, entworfen vom australischen Regisseur Baz Luhrmann und der Oscar-prämierten Designerin Catherine Martin. Untergebracht ist das Konzept in einem originalen Pullman-Wagen aus dem Jahr 1932. Dieser bietet einen abgeschlossenen Bereich für bis zu zwölf Gäste mit eigener Cocktailbar, Lounge sowie Speise- und Veranstaltungsraum.

Eleganter Innenraum eines Fahrzeugs mit lila Polstermöbeln, kunstvollen Wandverzierungen und einem Blumenarrangement auf einem Tisch.
Der Privatwaggon „Celia“ präsentiert sich in floralen Motiven und kräftigen Farben. Foto: Belmond/Ludovic Balay

Eingesetzt werden soll der Waggon auf Fahrten ab dem Londoner Bahnhof Victoria Station. Vorgesehen ist er für private Dinner, Feiern und individuell geplante Veranstaltungen. Nach Angaben des Betreibers lässt sich der Raum auch als kleiner Theatersaal oder Tanzfläche nutzen. Auf Wunsch stellen Köche Menüs aus saisonalen britischen Zutaten zusammen.

Gestalterisch orientiert sich „Celia“ am Londoner West End der 1930er-Jahre und an Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Luhrmann nennt den Wagen eine „magische und mystische Reise“; beim Betreten solle man sich „wie in eine andere Welt versetzt“ fühlen. Hinter dem Entwurf steht die fiktive Figur Celia, eine von Luhrmann erdachte Muse, deren Geschichte sich in floralen Motiven, kräftigen Farben und theatralischen Details widerspiegeln soll.

An der Ausstattung waren mehrere britische Handwerksbetriebe beteiligt, darunter Werkstätten für Intarsien, Glas, Stickerei, Möbel und Porzellan. Der Waggon versteht sich damit auch als „Schaufenster britischer Handwerkskunst“.

Günstig wird das Erlebnis allerdings nicht: Die exklusive Nutzung startet bei 15.000 Pfund, Transfers im Großraum London inklusive.