Condor beteiligt sich an „Luftbrücke“

Neben anderen deutschen Airlines beteiligt sich auch Ferienflieger Condor an der bislang größten Rückholaktion der Bundesregierung für deutsche Reisende, die im Ausland gestrandet sind. Nach jetzigem Stand sind bis Sonntag knapp 180 reguläre Rückflüge aus Urlaubsdestinationen und Sonderflüge geplant, die gemeinsam mit Reiseveranstaltern sowie dem Auswärtigen Amt aufgelegt werden. Condor wird nach eigenen Angaben in den nächsten Tagen mindestens 50.000 Urlauber zurück nach Deutschland befördern.

Unter der eigens eingerichteten Webseite www.condor.com/fly-home können Betroffene über ein Online-Formular angeben, wo sie sich derzeit befinden. Auf dieser Basis entsendet das Auswärtige Amt die benötigen Sonderflüge. Gäste müssen vor Flugantritt ein Formular des Außenministeriums ausfüllen und werden dann umgehend befördert.

Laut Condor werden weitere Flüge derzeit geprüft. Der Rückflugplan von Condor wird mehrfach täglich unter www.condor.com/aktuelle-infos aktualisiert und ist dort immer für die nächsten 72 Stunden veröffentlicht.

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Außenminister Heiko Maas hatte angekündigt, für die groß angelegte „Luftbrücke“ bis zu 50 Millionen Euro bereit zu stellen. Zurückgeholt werden müssen vor allem Urlauber in Ägypten, Marokko und der Dominikanischen Republik sowie auf den Philippinen und Malediven. Laut Auswärtigem Amt sind derzeit noch mehr als 100.000 Reisende vor allem in diesen Gebieten unterwegs.

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