Dreamliner bleiben weltweit am Boden

Auch Deutschland-Flüge sind betroffen: Qatar Airways muss wie ANA, Air India und Ethiopian Airlines Ersatzmaschinen einsetzen
Auch Deutschland-Flüge sind betroffen: Qatar Airways muss wie ANA, Air India und Ethiopian Airlines Ersatzmaschinen einsetzen.
Foto: Boeing

Nach den japanischen Airlines müssen nun auch alle anderen Betreiber die Flugzeuge vom Typ Boeing 787 Dreamliner außer Betrieb nehmen. Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA ordnete ein Startverbot und eine Untersuchung aller Maschinen an, nachdem es zu einer Serie von Pannen gekommen war. Die Behörden in Europa und anderen Ländern schlossen sich an.

In Europa betreibt bislang nur LOT Polish Airlines den Dreamliner. Gerade am gestrigen Mittwoch fand auf der Strecke Warschau–Chicago der Erstflug auf der Langstrecke statt. Betroffen von dem Grounding sind auch Flüge von und nach Deutschland: ANA, Air India und Ethiopian Airlines fliegen bisher täglich ab Frankfurt, Qatar Airways neuerdings ab München mit dem Dreamliner. Um den Flugplan zu gewährleisten, wollen die Airlines Ersatzmaschinen einsetzen. Teilweise sind diese bereits in Deutschland eingetroffen.

Das neue Boeing-Modell ist seit Oktober 2011 im Linienverkehr unterwegs. Mittlerweile haben weltweit acht Fluggesellschaften insgesamt 50 Maschinen in ihren Flotten.