Easyjet nimmt im Sommer 2027 neue Direktverbindungen ab Berlin und Hamburg auf. Rimini und Ljubljana werden zweimal wöchentlich ab BER bedient, Edinburgh zweimal wöchentlich ab Hamburg. Italien bleibt mit dann neun Zielen ab Berlin ein Schwerpunkt der Airline.

Easyjet baut im Sommerflugplan 2027 das Streckennetz ab Berlin und Hamburg aus. Ab dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nimmt die Airline zwei neue Direktverbindungen auf: Rimini an der italienischen Adriaküste und Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens. Beide Strecken sollen zweimal wöchentlich bedient werden und werden nach Angaben der Airline derzeit von keiner anderen Fluggesellschaft nonstop ab Berlin angeflogen. Zudem verbindet Easyjet Hamburg künftig direkt mit Edinburgh, ebenfalls zweimal pro Woche.
Mit der neuen Verbindung nach Rimini wächst das Italien-Netzwerk ab BER auf neun Destinationen. Mailand/Malpensa soll künftig ganzjährig angeboten werden, zusätzlich erhöht die Airline die Frequenzen auf bestehenden Verbindungen unter anderem nach Rom, Venedig, Neapel und Olbia. Insgesamt plant die Airline rund 14 zusätzliche wöchentliche Flüge ab BER im Sommer 2027.
Mit elf stationierten Flugzeugen bleibt Easyjet nach eigener Darstellung die größte Airline am BER und fliegt unter anderem nach Newcastle. Ab Hamburg umfasst das Streckennetz mit Edinburgh künftig zehn Direktverbindungen zu europäischen Zielen.
Neue Möglichkeiten für Pauschalreisen
Die neuen Strecken sollen auch das Angebot des hauseigenen Reiseveranstalters Easyjet Holidays erweitern, der derzeit über 500 Reisebüros im Raum Berlin buchbar ist. Pauschalreisen nach Rimini werden künftig über Easyjet Holidays buchbar sein, ebenso Städtereisen nach Edinburgh inklusive Flug und Hotel.
Stephan Erler, Country Manager für Deutschland und die Schweiz bei Easyjet, sagte: „Insbesondere in Italien investieren wir in zusätzliche Kapazitäten und erweitern unser Angebot auf nachfragestarken Strecken.“
Erler verwies zugleich darauf, dass nachhaltiges Wachstum wettbewerbsfähige Standortkosten und verlässliche politische Rahmenbedingungen erfordere, damit Airlines Verbindungen langfristig ausbauen und wirtschaftlich betreiben könnten.
Zuletzt ist mit Apollo ein Investor bei Easyjet eingestiegen.



