GDS-Gebühren: Beschwerde bei EU-Kommission

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Die Kritik an Lufthansa wegen der geplanten GDS-Gebühren zieht immer größere Kreise: Jetzt hat die europäische Reisebüro- und Veranstalter-Allianz European Travel Agents’ and Tour Operators’ Associations (ECTAA) eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Der Vorwurf: Die Zusatzgebühren verletzen EU-Vorschriften zum Code of Conduct bezüglich der GDS-Systeme, wonach andere Vertriebskanäle nicht diskriminiert werden dürfen.

Nach Ansicht der ECTAA wird der GDA-Aufschlag zu einem „signifikanten Preisanstieg“ für die Konsumenten beitragen und bedeutet für alle Reisebüros einen Wettbewerbsnachteil gegenüber der direkten Vertriebskanäle. Auch andere Vertriebswege wie die LH-Buchungsplattform Agent.com seien für den Verbund nach sorgfältiger Prüfung keine „effizienten und brauchbaren Alternativen“ und seien „ein beträchtlicher Rückschritt“ gegenüber den bestehenden, hoch automatisierten GDS-Systemen.

Nun müsse die EU-Kommission entscheiden, ob die Lufthansa-Plattform unter die EU Richtlinie Nr. 80/2009 falle, die eine Diskriminierung der verschiedenen Vertriebskanäle verbiete.

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