Leo Express: Züge von Frankfurt schon wieder eingestellt

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Eine Frau treibt entspannt auf dem Rücken im ruhigen Wasser, während im linken Bildbereich die Logos von Le Méridien, St. Regis und The Westin zu sehen sind.

Nur drei Monate nach dem Start legt der tschechische Fernzuganbieter Leo Express die Strecke von Frankfurt über Prag nach Ostpolen erst einmal auf Eis.

Das war ein kurzes Gastspiel: Nur wenige Monate nach dem Start hat der tschechische Zugbetreiber Leo Express die Strecke zwischen Frankfurt und Tschechien beziehungsweise Polen schon wieder eingestellt. Der Grund: Bauarbeiten und Sperrungen bei der Deutschen Bahn.

Wie unter anderem der Hessische Rundfunk berichtet, hat das Unternehmen angekündigt, seine Verbindungen von Frankfurt über Leipzig, Dresden, Prag und Krakau nach Przemysl im Osten von Polen „auf unbestimmte Zeit“ zu streichen. Demnach sollen bereits ab dem 5. Oktober keine Leo-Züge mehr rollen. Ab dem heutigen Dienstag (6. Oktober) lassen sich auch keine Verbindungen mehr buchen. Betroffene Kunden, die bereits ein Ticket für eine Fahrt nach dem 5. Oktober gekauft haben, sollen laut Leo Express vom Kundenservice informiert und entschädigt werden.

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Eine Übersicht verschiedener Hotelmarken-Logos auf dunkelblauem Hintergrund, angeordnet in einer Reihe unter der Überschrift ELEGANCE COLLECTION.

Als Grund für die überraschende Streckenstreichung teilte Leo Express mit, „laufende Bauarbeiten und weitere geplante Gleissperrungen auf dem deutschen Eisenbahnkorridor“ würden „die Fahrplanstabilität und den Betrieb unserer Verbindungen erheblich beeinträchtigen“. Daher werde die Strecke mindestens bis zum Jahresende ausgesetzt. Über ein künftiges Angebot wolle das Unternehmen mit der DB verhandeln.

Die Strecke war erst Ende Juni gestartet

Leo Express hatte die Direktverbindungen nach Prag und Ostpolen erst Ende Juni gestartet. Zunächst fuhren von der tschechischen Hauptstadt Busse weiter nach Polen, ab Ende Juli auch Züge. Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember will der Zuganbieter eine neue Strecke zwischen München und Prag anbieten.

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