Mit Blick auf die neuen Greenwashing-Vorgaben der EU benennt die Lufthansa-Gruppe ihren Umwelttarif „Green Fare“ in „Impact Fare“ um.

Seit Ende September gilt die neue Empco-Richtlinie der EU, um vor irreführender Umweltwerbung (Greenwashing) zu schützen. Jetzt reagiert der Lufthansa-Konzern darauf mit einer Umbenennung seines umwelt- und klimaschonenden Tarifs Green Fare: Dieser heißt jetzt „Impact Fare“.
Der neue Name trage damit den neuen regulatorischen Anforderungen an Umweltkommunikation Rechnung, erklärt die Lufthansa Group in einer Mitteilung. Darüber hinaus werde stärker der Beitrag seitens der Kunden für mehr Nachhaltigkeit in der Luftfahrt betont.
Mit der Buchung eines Impact-Fare-Tarifs unterstützen die Fluggäste den zusätzlichen Einsatz von Sustainable Aviation Fuel (SAF) im Streckennetz der Lufthansa-Airlines. Darüber hinaus leisten sie einen Beitrag zu ausgewählten Klimaschutzprojekten außerhalb des Unternehmens. Je nach Projekt zielen diese auf die Vermeidung oder Entfernung von CO₂ ab. Den Impact Fare können Kunden bei den Fluggesellschaften der Lufthansa Group in allen Reiseklassen buchen.
Weitere Infos zu den neuen Tarifen findet man auf dieser Lufthansa-Website.
Green Fare über fünf Millionen Mal gebucht
Der Green-Fare-Tarif wurde 2023 eingeführt und hat sich laut Lufthansa seitdem „als Angebot erfolgreich etabliert“: Mehr als fünf Millionen Fluggäste haben den Tarif bis heute gebucht.
Der Umwelttarif wurde anfangs für die Kurz- und Mittelstrecken eingeführt, später auch für Fernflüge. Seit Im Frühjahr dieses Jahres können ihn zudem Reiseveranstalter buchen.
Auch Eurowings hat Umweltpakete umbenannt
Auch die Lufthansa-Tochter Eurowings hat die nachhaltigen Produkte umbenannt. Die früheren „Planet Blu“-Tarife heißen jetzt „Impact Start“, „Impact Plus“ und „Impact Pro“. Wettbewerber Condor hat unterdessen seine Initiative „Aufrunden für die Zukunft“ zur Förderung nachhaltiger Flugtreibstoffe beibehalten.



