Marabu: Mit sieben Fliegern in die erste Saison

Der erste Marabu-Flieger startet Anfang Mai ab Hamburg
Der erste Marabu-Flieger startet Anfang Mai ab Hamburg. Foto: Marabu
Ex-Condor-Manager Paul Schwaiger leitet die neue Airline. Foto: Marabu
Ex-Condor-Manager Paul Schwaiger leitet die neue Airline. Foto: Marabu

Vergangenen Dezember wurde mit Marabu ein neuer Ferienflieger vom Condor-Finanzier Attestor angekündigt. Die kleine Schwester der deutschen Traditions-Airline mit Sitz in Estland soll diesen Sommer mit Flügen aus Hamburg und München in Sonnenziele vor allem am Mittelmeer starten. Insgesamt werden in der ersten Sommersaison sieben Maschinen vom Typ Airbus A320/321 unterwegs sein, wie Marabu-Chef Paul Schwaiger im Gespräch mit touristik aktuell ankündigt.

Einen eigenen A320 wird der neue Urlaubsflieger Anfang Mai für Flüge ab Hamburg einsetzen, die anderen sechs Flugzeuge kommen auf Wetlease-Basis von den baltischen Fluggesellschaften Nordica und Heston Airlines. „Wegen der starken Nachfrage für Griechenland-Flüge vor allem nach Kreta hatten wir uns entschlossen, noch um ein Flugzeug aufzustocken“, erklärt der frühere Vertriebschef von Condor. Auch für die Schwester-Airline werden einige Flüge übernommen, etwa auf der Strecke Leipzig/Halle–Heraklion.

Zufrieden mit Buchungsstart

Aus diesen Neuerungen resultieren Flugplanänderungen für Kreta-Flüge auch an anderen Abflughäfen wie Frankfurt, München und Hamburg – worüber sich in jüngster Zeit mehrere Reisebüros beschwert hatten. Das sei jedoch auf dieses Ziel beschränkt, versichert Paul Schwaiger: „Aufgrund der schwierigen Slot-Situation in Heraklion mussten wir bei den Flugzeiten leider ein paar Kompromisse eingehen.“ Es seien aber noch „Optimierungen im Gange“.

Mit den bisherigen Buchungen zeigt sich der Marabu-Chef zufrieden. Natürlich profitiere der Newcomer von der etablierten Condor-Vertriebsstruktur, aber auch unabhängig davon sei er „überrascht von der Intensität der Nachfrage“. Wie bei der großen Schwester komme dabei ein Großteil der Buchungen aus den Reihen der Reiseveranstalter. Im nächsten Winter will Marabu dann bereits mit vier eigenen Flugzeugen von München und Hamburg starten.

Das ausführliche Interview mit Paul Schwaiger lesen Sie in der neuen Ausgabe von touristik aktuell (ta 13-14/2023), die auch als E-Paper erhältlich ist.

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