Nachtflugverbot: Condor plant um

Bei den Ferienfliegern ist Condor am stärksten vom Nachtflugverbot in Frankfurt betroffen
Bei den Ferienfliegern ist Condor am stärksten vom Nachtflugverbot in Frankfurt betroffen.
Foto: Condor

Nach dem überraschenden Nachtflugverbot für den Frankfurter Flughafen müssen vor allem die Charter-Flieger einen Teil des Winterflugplanes ändern. Am stärksten betroffen ist Condor: Der Thomas-Cook-Flieger muss fünf Charter-Ketten mit insgesamt 30.000 Flugsitzen neu zusammenstellen.

Betroffen sind unter anderem Flüge nach Santo Domingo (Dominikanische Republik) und Banjul (Gambia). Ziel sei jetzt, die Flugzeitenänderungen für die bereits gebuchten Passagiere so gering wie möglich zu halten, heißt es in Oberursel.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hatte entschieden, das mit dem Start des Winterflugplans auf dem Flughafen Frankfurt zwischen 23 Uhr und 5 Uhr morgens keine Starts und Landungen mehr erlaubt sind. Ein endgültiges Urteil zu diesem Thema wird im Frühjahr 2012 vom Leipziger Bundesverwaltungsgericht erwartet.