Schumann Reisen: 20 Monate Haft für Ex-Chef

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Im Zusammenhang mit der Insolvenz des thüringischen Busreiseveranstalters Schumann Reisen ist der ehemalige Chef Thomas Schumann wegen Betrugs und Untreue zu 20 Monaten Haft verurteilt worden. In einem Berufungsverfahren vor dem Landgericht Mühlhausen wurde der 50-Jährige in mehr als 100 Fällen schuldig gesprochen.

Nachdem Schumann Reisen in eine finanzielle Schieflage geraten war, musste das Unternehmen im Herbst 2010 in Konkurs gehen. In den drei Jahren zuvor soll der ehemalige Firmenchef laut Gericht immer wieder Hotels und Kunden betrogen haben. So habe er Neukunden als Kreditgeber genutzt, Hotels hätten vergeblich auf ihr Geld gewartet. Die Verteidigung von Schumann betonte, der Angeklagte habe nicht aus Habgier gehandelt, sondern um die Firma zu retten.

Das 1990 in Triptis gegründete Unternehmen zählte zu den größten Reiseveranstaltern in Ostdeutschland und beschäftigte in Spitzenzeiten bis zu 200 Mitarbeiter. Nach der Insolvenz wurde die Marke von der Firma Reiseprofis A-Z Touristik übernommen und wird am gleichen Standort weitergeführt.

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