

Für die Tochtergesellschaft von Air France/KLM war München die erste Station außerhalb der Heimatmärkte Frankreich und Niederlande. Das Engagement an dem Lufthansa-Drehkreuz war eine klare Kampfansage an den deutschen Konkurrenten. Dieser reagiert nun und schickt ab Ende März seinen Billigflieger Eurowings mit ebenfalls vier Flugzeuge in München an den Start. Mit 32 neuen Strecken – darunter auch einige, die Transavia bereits bedient – sollen während des Sommerflugplans bereits 400.000 Passagiere gewonnen werden.
Auf einen dauerhaften Preiskampf will sich Transavia in München offenbar nicht einlassen. Geschäftsführer Mattijs ten Brink erklärt, „aufgrund der sorgfältig ausgewerteten Profitabilitätsaussichten“ sei die Münchener Basis nun nicht mehr Teil der Strategie. Man habe entschieden, sich „auf Wachstum innerhalb unseres Heimatmarktes zu konzentrieren“, so ten Brink. Alle Flüge bis Ende Oktober sollen jedoch wie geplant durchgeführt werden.


