A3M: Visa-Erweiterung für Destination Manager

A3M Global Monitoring, Spezialist für Reisesicherheit und Krisen-Management, erweitert das Informations-Tool Destination Manager um eine neue Visa-Funktionalität: Ab Mitte Juli lassen sich E-Visa und elektronische Einreisegenehmigungen direkt über einen integrierten Visumsdienstleister beantragen – „als komfortable Ergänzung zur eigenständigen Antragstellung durch die Reisenden“, wirbt das Unternehmen.

Zum neuen Visa-Feature sagt A3M-Geschäftsführer Tom Dillon: „Ein Visumsdienstleister prüft alle Angaben auf Richtigkeit, führt durch den Prozess und sorgt für eine korrekte und fristgerechte Antragstellung – das reduziert Fehler und spart Zeit.“ Die technische Umsetzung erfolgt in Kooperation mit Simple Visa, einem Anbieter in der digitalen Visumsbeschaffung. Dieser übernimmt die vollständige Abwicklung.

Kickback für den stationären Vertrieb

Für Reisebüros gibt es eine Rückvergütung von bis zu fünf Euro für jedes über die neue Funktion gebuchte Visum. „Bei einem Listenpreis von 14,90 Euro für den Destination Manager reduzieren sich die Kosten für Reisebüros bereits nach wenigen Visabuchungen erheblich – und am Ende könnten sie damit sogar noch Zusatzerträge generieren“, so Dillon.

Der Destination Manager stellt der Reiseindustrie Informationen zu Einreise-, Visums- und Gesundheitsbestimmungen zur Verfügung. So können Reisebüros ihren vorvertraglichen Informationspflichten nachkommen und Kunden auch nach der Buchung über relevante Änderungen informieren. Nach Angaben von A3M ist das Tool auch für komplexe Reiserouten wie Rundreisen und Kreuzfahrten geeignet. (jt)

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