Karibik: Rekorde für die Dom Rep und Mexiko

Der Wunsch nach beständigem Wetter hat viele Deutsche im Winter in die Karibik gezogen. Foto: toxawww / iStockphoto
Der Wunsch nach beständigem Wetter hat viele Deutsche im Winter in die Karibik gezogen. Foto: toxawww / iStockphoto

Einfaches Einreiseprocedere ohne Corona-Tests, wenig bis keine Einschränkungen vor Ort sowie genügend Flüge und offene Hotels – das sind die besten Voraussetzungen für super Buchungszahlen. So geschehen ist dies im Winter in der Dominikanischen Republik und in Mexiko.

Die beiden Volumenziele und Zugpferde konnten bei allen deutschen Karibik-Anbietern große Buchungszuwächse erreichen – natürlich auch, weil Mitbewerber wie Asien nahezu unerreichbar waren. Schauinsland-Reisen etwa verzeichnet ein sattes Plus von 70 Prozent über dem Niveau vom Winter 2019/2020 in der Dom Rep. Dafür hatten sich die Duisburger im vergangenen Winter aber auch mit einem Vollcharter nach Punta Cana engagiert.

Luft nach oben im Sommer

Nun im Sommer performen die Veranstalter in den beiden Zielen sehr unterschiedlich: Während FTI für mache Monate in der Dominikanischen Republik nahezu ausgebucht ist, ist bei den Mitbewerbern noch Luft nach oben.

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Nachdem die PCR-Testpflicht gefallen ist, drängen mit Kuba und Jamaika zwei weitere starke Karibik-Ziele zurück auf die touristische Landkarte. Gute Flugverbindungen mit KLM gibt es auch nach Aruba und Curacao. Im Winter sollen dann auch Grenada und Tobago wieder von Condor angeflogen werden und hoffen so auf ein starkes Comeback in Deutschland.

Erholung in Südamerika wohl später

Auf ein guten Neustart hoffen die Veranstalter, vor allem die Spezialisten, auch für Südamerika. Da die Flugpläne aber deutlich unbeständiger sind und die Einreiseregeln noch nicht so verlässlich, wird die Erholung hier nach Ansicht von Branchenexperten deutlich später einsetzen.

Mehr über die Karibik und Lateinamerika lesen Sie in der neuen ta-Ausgabe 21-22/2022. Diese ist auch als E-Paper erhältlich.

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