

Vor der Corona-Pandemie war Marokko der meistbesuchte Staat Afrikas: Im Jahr 2019 kamen 600.000 deutsche Touristen in das nordafrikanische Land – ein Rekordwert. Dann folgte der unverschuldete Absturz: Covid-19 sorgte wie bei vielen anderen Zielgebieten auch in Marokko für ein nie dagewesenes Besucherminus.
Nun soll es wieder aufwärts gehen. Mehdi Benrhanem, neuer Direktor des marokkanischen Fremdenverkehrsamts für die deutschsprachigen Märkte, hat ambitionierte Ziele. Bis 2025 hofft er auf einen jährlichen Besucherstrom von einer Million deutsche Gäste.
Erste Gespräche mit den großen Veranstaltern
Der neue Direktor hat bereits erste Gespräche mit großen Pauschalreiseveranstaltern und Airlines geführt. Das ist auch nötig. Denn speziell das aktuelle Sommergeschäft ist, was den deutschen Markt betrifft, laut Mehdi Benrhanem noch ausbaufähig.
Für den kommenden Winter soll dies nicht noch einmal passieren. „Wir sind sehr optimistisch“, sagt Benrhanem und führt aus, dass man die Flugkapazitäten für die Wintersaison im Vergleich zum Sommer verdoppeln konnte. Auch die Veranstalter hätten in den marokkanischen Hotels massiv Kontingente eingekauft.
DRV-Tagung im Dezember
Zudem richtet sich das Augenmerk der deutschen Touristik am Ende des Jahres auf Marokko: Der DRV wird Anfang Dezember seine Jahrestagung in Taghazout veranstalten. Die Stadt galt lange als Surfer-Hotspot, hat sich in den letzten Jahren aber durch die Ansiedlung von diversen Luxushotels weiterentwickelt.
Wie man die ambitionierten Besucherzielen von deutschen Gästen erreichen will und welche Seiten Marokkos neben den Stränden künftig im Fokus stehen sollen, lesen Sie in der kommenden Ausgabe von touristik aktuell, die nächste Woche erscheint.




