Zum ersten Mal wird eine kanarische Stadt zur spanischen Gastronomiehauptstadt gekürt. Santa Cruz de Tenerife plant ein Jahr voller kulinarischer Aktionen, die Restaurants, Märkte, regionale Produkte und Kultur miteinander verbinden.

Seit 2012 zeichnen die Spanische Föderation der Gastfreundschaft (FEHR) und der Spanische Verband der Tourismusjournalisten und -schriftsteller (FEPET) jährlich eine spanische Stadt als Gourmethauptstadt aus. 2027 wird erstmals eine kanarische Stadt diese Auszeichnung erhalten.
Die Stadt Santa Cruz de Tenerife plant, über alle zwölf Monate hinweg besondere Aktionen rund um Restaurants, Märkte, regionale Produkte, Hotels, Handel, Ausbildung und Kultur anzubieten. Welche konkreten Aktivitäten durchgeführt werden, soll noch bekanntgegeben werden. Die Bewerbung um die Auszeichnung trug den Titel „Santa Cruz de Tenerife, Kreuzung der Aromen“; das Konzept dahinter ordnet die geplanten Aktivitäten wie ein Kochbuch über die vier Quartale. Weitere Informationen liefert Degusta Santa Cruz, die gastronomische Initiative der Stadt, unter diesem Link.
Kulinarische Vielfalt in den Fokus gerückt
José Manuel Bermudez, Bürgermeister der Hauptstadt Teneriffas, äußerte sich begeistert: „Diese Auszeichnung ermöglicht es uns, eine Küche in den Vordergrund zu rücken, die unsere Geschichte, unseren offenen Charakter und die seit Jahrhunderten bestehende Vermischung der Kulturen widerspiegelt.“
Noch bis Jahresende ist Jerez de la Frontera Gastronomiehauptstadt. Davor führten diese Auszeichnung bereits Logrono (2012), Burgos (2013), Vitoria (2014), Caceres (2015), Toledo (2016), Huelva (2017), Leon (2018), Almeria (2019), Murcia (2020/2021), Sanlucar de Barrameda (2022), Cuenca (2023) und Oviedo (2024).



