Türkei: Attaché auf Mission Feinschliff

Noch hält sich der Touristen-Ansturm in Grenzen: die Altstadt von Side mit dem Atatürk-Denkmal
Noch hält sich der Touristen-Ansturm in Grenzen: die Altstadt von Side mit dem Atatürk-Denkmal. Foto: mg

Der neue Kulturattaché der Türkei in Berlin, Tahsin Yilmaz, will während seiner dreijährigen Amtsperiode vor allem am Image seines Landes in Deutschland feilen. Nach seiner Einschätzung haben viele Deutsche ein Türkei-Bild im Kopf, das mit der Entwicklung vor Ort nicht übereinstimme.

Das wirke sich auch auf das touristische Geschäft aus: „Wir haben viele Wiederholer. Aber für einen Großteil der Deutschen kommt die Türkei als Urlaubsziel bislang noch nicht in Frage“, bedauert Yilmaz.

Das spürt die Türkei vor allem dann recht schmerzhaft, wenn Ziele wie Griechenland Fahrt aufnehmen und der russische Markt schwächelt: Zur Zeit sind viele Ferienhotels an der Riviera und der Ägäis nur schwach gebucht – obwohl es gerade aus dem deutschen Markt Überkapazitäten im Flugsegment gibt.

Neben der Image-Korrektur will Yilmaz vor allem den Tourismus abseits der Strände ankurbeln und mit Investoren und Hoteliers einen Nachhaltigkeitsplan für das „Erfolgskonzept All-inclusive“ erarbeiten. Dazu gehöre auch das Ausweiten der Saison. Logistisch sei dies kein Problem: „Airlines werden von Geschäftsleuten gelenkt. Und die suchen alle Möglichkeiten.“

Mehr zum Thema Türkei, vor allem zur Entwicklung der Hotelbranche und den Plänen von Tahsin Yilmaz, lesen Sie in unserem Schwerpunkt Türkei im aktuellen Heft ta 20-21/14.

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