Universal Beach Hotels mit neuem Nachhaltigkeitsbericht

Ein Mann mit Brille und weißem Hemd steht vor einer Glasbrüstung an einer felsigen Küste, im Hintergrund ist das blaue Meer unter klarem Himmel zu sehen.
Yannik Erhart ist seit 2020 CEO der Universal Beach Hotels. Foto: Universal Beach Hotels


Universal Beach Hotels legt einen Nachhaltigkeitsbericht vor. Die Gruppe fördert die Wiederherstellung von Neptungras-Wiesen und reduziert unter anderem den CO₂-Ausstoß.

Die mallorquinische Gruppe Universal Beach Hotels engagiert sich über den eigenen Hotelbetrieb hinaus für die Regeneration der mediterranen Meereslandschaft. Wie aus dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht 2025 bis 2026 hervorgeht, unterstützt das Familienunternehmen als Förderer des Projekts Med Gardens der Cleanwave Foundation die Wiederherstellung von Neptungras-Wiesen und Algenwäldern an zwei Standorten auf Mallorca – in Cala Reina bei Sant Elm und in Portocolom. Mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt Universal Beach Hotels das Ziel, ökologische Verantwortung, soziale Entwicklung und wirtschaftliche Stabilität miteinander zu verbinden.

Yannik Erhart, CEO von Universal Beach Hotels: „Als Familienunternehmen denken wir nicht in kurzfristigen Kampagnen, sondern in Generationen. Eine intakte Natur, attraktive Arbeitsplätze, starke regionale Partner und moderne, effizient betriebene Hotels gehören für uns zu demselben Zukunftsmodell. Nachhaltigkeit ist deshalb weder Zusatz noch Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Mallorca langfristig eine lebenswerte Heimat und eine hochwertige Reisedestination bleibt.“

Wissenschaftliche Begleitung und Gästeeinbindung

So wird die Wiederherstellung der Neptungras-Wiesen und der Algenwälder auch wissenschaftlich begleitet und dokumentiert. Auch Renaturierungsleitfäden für mediterrane Küstengebiete sind hieraus laut Universal Beach Hotels schon hervorgegangen.

Gäste und Mitarbeitende werden über Exkursionen und Schulungen einbezogen. Außerdem spendet Universal für jede verkaufte Cleanwave-Mehrwegflasche einen Euro an die Stiftung. Zu den gemeinschaftlichen Aktionen gehörte unter anderem eine Küsten- und Unterwasserreinigung am Strand des Universal Beach Hotels Marques in Colonia de Sant Jordi. Dabei sammelten 150 Freiwillige insgesamt 115 Kilogramm Abfall, der anschließend sortiert und analysiert wurde.

CO₂ und Wasser sparen, mehr regionale Beschaffung

Luftaufnahme einer mallorquinischen Bucht mit türkisblauem Wasser, zahlreichen Booten, einem Sandstrand und umliegender Bebauung vor einer Bergkulisse.
Das Universal Hotel Aquamarin liegt direkt am Strand von Sant Elm. Es bietet 85 Zimmer und einen Beach-Club-Bereich. Foto: Universal Beach Hotels

Im operativen Betrieb meldet das Unternehmen ebenfalls messbare Fortschritte. Maßnahmen wie energetische Sanierungen, der Austausch von Heizsystemen und neue Photovoltaikanlagen trugen dazu bei, den CO₂-Fußabdruck signifikant zu verringern.

Außerdem konnten mehrere Tonnen CO₂ vermieden werden, weil fast 10.000 Liter Altöl gesammelt und zu Biodiesel verarbeitet wurden.

Laut Unternehmensangaben sank der Wasserverbrauch in den 18 Hotels auf Mallorca und Formentera zwischen 2024 und 2025 um rund vier Millionen Liter. Pro Übernachtung verringerte er sich damit um knapp elf Prozent.

Gestiegen sind dagegen die Ausgaben für regional von den Balearen bezogene Produkte: um 24 Prozent innerhalb eines Jahres. Mittlerweile erreichen sie einen Anteil von 7,05 Prozent am Einkaufsvolumen.

Den kompletten Nachhaltigkeitsbericht kann man hier einsehen.