Ryanair fliegt Mallorca ganzjährig ab Friedrichshafen an

Die gotische Kathedrale La Seu in Palma de Mallorca spiegelt sich bei blauem Himmel und lockerer Bewölkung in einem vorgelagerten Wasserbecken wider.
Ryanair fliegt diesen Winter Mallorca durchgehend von Friedrichshafen aus an. Foto: mrtekmekci/iStock

Ryanair fliegt Palma de Mallorca künftig ganzjährig ab Friedrichshafen an. Ab dem Winterflugplan 2026/2027 wird die Verbindung auch außerhalb der Sommersaison bedient – neben dem bestehenden Winterziel Alicante. Es gibt zwei Flüge pro Woche.

Ryanair weitet das Angebot am Bodensee-Airport Friedrichshafen aus und nimmt Palma de Mallorca in den Winterflugplan auf. Damit ist die Baleareninsel erstmals ganzjährig ab Friedrichshafen erreichbar. Die Verbindung soll ab dem 26. Oktober jeweils freitags und sonntags bedient werden.

Die neue Winterverbindung ergänzt das bestehende Angebot nach Alicante und schafft nach Angaben des Flughafens zusätzliche Möglichkeiten für Urlaubs- und Kurzreisen außerhalb der klassischen Sommersaison. Beide Verbindungen sind bereits buchbar.

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Luftaufnahme der Küstenregion Kekova bei Antalya mit Booten im türkisfarbenen Wasser, überlagert mit dem Logo der anex gruppe und Textbausteinen.

Flughafen sieht weiteres Potenzial

„Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Jochen Krumm. Die Ganzjahresverbindung nach Mallorca sei „ein tolles Signal für den Bodensee-Airport“ und das Ergebnis intensiver Verhandlungen mit den Airline-Partnern. Gemeinsam mit diesen arbeite der Flughafen an einer weiteren Ausweitung des Streckenangebots.

Auch Ryanair signalisiert Interesse an zusätzlichem Wachstum am Standort. „Wir würden unser Angebot gerne weiter ausbauen und sehen auch am Standort Friedrichshafen noch Potenzial für weiteres Wachstum“, sagt Deutschland-Chef Marcel Pouchain-Meyer. Zugleich verwies er auf die aus seiner Sicht hohen Zugangskosten für Airlines in Deutschland – insbesondere die Luftverkehrssteuer –, die den Investitions- und Wachstumsmöglichkeiten Grenzen setzten.