Aida-Manager Mohr: Rückvergüter sind „die härteste Aufgabe“

Blickt im ta-Interview auf zehn Jahre Aida zurück: Uwe Mohr. Foto: Aida Cruises
Blickt im ta-Interview auf zehn Jahre Aida zurück: Uwe Mohr. Foto: Aida Cruises

Uwe Mohr begeht in diesem Monat sein zehntes Dienstjubiläum bei Aida Cruises. Als Vice President Sales des deutschen Kreuzfahrtmarktführers hat er sich auch eines leidigen Dauerthemas in der deutschen Vertriebslandschaft angenommen: der Rückvergütung.

Im Interview mit touristik aktuell anlässlich seiner zehnjährigen Unternehmenszugehörigkeit antwortet der Aida-Manager auf die Frage, für welche Vertriebsmaßnahme er bis dato am meisten gekämpft habe: „Intern wie extern: Rückvergütung konsequent anzugehen! Das ist die härteste Aufgabe und die, die mich jede Woche extern beschäftigt. Dafür zu kämpfen, dass wir draußen Vertriebs-Fairness haben und jeder Partner die gleichen Chancen hat.“

„Es geht nicht um vereinzelte Goodies von Reisebüros“

Dabei gehe es Aida nicht etwa darum, dass ein Reisebüro einem Kunden zum Geburtstag mal ein Goodie zukommen lasse, so der Vertriebschef, sondern vielmehr „um die systemische Vorteilsvorgabe gerade von einigen Online-Anbietern“.

Als seine wichtigste Vertriebsmaßnahme nennt Mohr die Preisparität innerhalb der verschiedenen Vertriebskanäle. „Eine Maßnahme, die letztlich auch diejenigen Partner überzeugt hat, die dadurch anfangs etwas weniger verkauft, heute aber ein wertigeres Geschäft haben“, resümiert er.

Wie sich der Kreuzfahrtvertrieb in den vergangenen zehn Jahren aus seiner Sicht verändert hat und in den kommenden Jahren verändern wird, wie die Provisionsmodelle der Zukunft aussehen könnten und welches Reisebüro-Erlebnis bislang das schönste in seiner Aida-Zeit war, lesen Sie in der ta-Ausgabe 49-50/2022, die gerade erschienen ist.

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