Costa Kreuzfahrten hebt Provisionen an

Für den Verkauf von Costa-Kreuzfahrten erhalten Reisebüros künftig mindestens zehn Prozent Provision
Für den Verkauf von Costa-Kreuzfahrten erhalten Reisebüros künftig mindestens zehn Prozent Provision. Foto: ck

Costa Kreuzfahrten führt zum 1. November 2020 eine neue Provisionsregelung ein: Alle Agenturen erhalten mindestens zehn Prozent Vergütung. In der Spitze sind 14 Prozent möglich.

Die Einstufung erfolgt auf Basis der Umsätze von 2019. Das neue Provisionsmodell gilt für alle Buchungen im kommenden touristischen Jahr bis zum 31. Oktober 2021, unabhängig vom Reisedatum.

„Wir möchten in diesen schwierigen Zeiten unsere stationären Vertriebspartner unterstützen und stärken“, sagt Commercial Director Steven Sabet. Mit der Erhöhung der Einstiegsprovision auf zehn Prozent sei man einem zentralen Wunsch des Vertriebs nachgekommen, erläutert der Manager gegenüber touristik aktuell. Zudem werde das Provisionsmodell dadurch „deutlich einfacher und klarer aufgebaut als bisher“: Der Marken- und der Kombibonus sowie Premiumprovision entfallen. Dafür habe man die Grundprovision „massiv erhöht“ – von acht auf zehn Prozent. Unterm Strich biete das neue Modell mehr Planbarkeit und unterstütze auch kleinere Büros, so Sabet.

Mit einem Umsatz von 50.000 Euro erreichen Büro bereits die nächste Umsatzstufe von elf Prozent, zwölf Prozent gibt es ab 100.000 Euro. An- und Abreise werden mit acht Prozent vergütet.

Fragen rund um den neuen Agenturvertrag, der in der kommenden Woche per Post an die Reisebüros versendet wird und zu den neuen Provisionsregeln beantwortet die Agenturbetreuung unter agenturvertrag(at)de.costa.it.

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