Cunard: „Queen Mary 2 bleibt unser Flaggschiff“

Der Cunard-Neubau Queen Anne geht kommenden Monat in den Verkauf. Foto: Cunard Line
Der Cunard-Neubau Queen Anne geht kommenden Monat in den Verkauf. Foto: Cunard Line
Seit 31 Jahren bei Cunard Line: Deutschland-Chefin Anja Tabarelli. Foto: Cunard Line
Seit 31 Jahren bei Cunard Line: Deutschland-Chefin Anja Tabarelli. Foto: Cunard Line

Cunard Line steuert auf den Buchungsstart des neuen Flottenmitglieds Queen Anne zu. Der erste Neubau der britischen Traditionsreederei seit mehr als einem Jahrzehnt geht zwar erst im Januar 2024 in Dienst, aber bereits kommenden Monat in den Verkauf. Offizieller Buchungsstart ist am 18. Mai, Mitglieder des Treueprogramms „Cunard World Club“ können sich bereits einen Tag früher ihre Kabine sichern.

Das Kundeninteresse ist dem Vernehmen nach groß. „Wir hatten eine Wahnsinns-Resonanz auf unser Video zur Bekanntgabe des Schiffsnamens“, sagt Cunards Deutschland-Chefin Anja Tabarelli im Gespräch mit touristik aktuell. Über 90.000 You-Tube-Klicks habe die Reederei gezählt.

„Der traditionelle Cunard-Gast vertraut uns fast blind“

Tabarelli, seit 31 Jahren in Diensten von Cunard, ist sich sicher, dass der Neubau nicht nur Neukunden abholen, sondern auch den Geschmack der Stammkunden treffen wird: „Der traditionelle Cunard-Gast wird uns fast blind vertrauen“, sagt sie.

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Mit 3.000 Passagieren wird Queen Anne das größte Schiff der Luxusmarke – und wäre damit per Definition auch das neue Flaggschiff. Diesen Status behält aber eine altgediente Queen: „Die Queen Mary 2 ist und bleibt unser Flaggschiff“, stellt die Cunard-Managerin klar – weil der Ocean Liner, der eigens für Transatlantikpassagen gebaut wurde, nach wie vor das Aushängeschild der britischen Reederei sei.

Wie momentan das Geschäft bei Cunard mit den Atlantiküberquerungen und auch generell läuft, berichtet Anja Tabarelli im Kreuzfahrten-Special der aktuellen ta-Ausgabe 13-14/2022.

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