
Keine Ruhe um das „Traumschiff“: Weil das Neukundengeschäft hinter den Erwartungen zurückbleibt und das Umsatzziel für das laufende Jahr um sechs Prozent verfehlt werden könnte, hat die MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft jetzt reagiert.
Christopher Nolde, der noch durch den vormaligen Hauptgesellschafter Aurelius eingesetzte bisherige Sprecher der Geschäftsführung, verlässt das Unternehmen „nach einer konstruktiven Zusammenarbeit im beiderseitigen Einverständnis“, wie es heißt. Er wird auch aus der Geschäftsführung der Reederei Peter Deilmann ausscheiden. Das Finanzressort des Unternehmens wird unverändert von Frank Thüringer geführt.
Zudem hat der Mehrheitsgesellschafter Callista Private Equity ein Team aus Vertriebs-, Schifffahrts- und Finanzierungsexperten eingesetzt, das „alle Optionen für eine Restrukturierung“ prüfen soll. Geplant seien unter anderem zusätzliche Vertriebsaktivitäten und weitere Investitionen in die Produktqualität.




