Hapag-Lloyd Cruises liegt bei den Vorausbuchungen auch über die Saison 2026 hinaus auf Kurs. Dies teilte TUI Cruises am Freitag anlässlich eines Buchungs-Updates zur laufenden Wave Season mit. Im Zuge dessen wurde auch ein Wechsel an der Vertriebsspitze bekannt gegeben.
Lina Kruse folgt auf Elvir Johic
Elvir Johic, Director Sales, wird Hapag-Lloyd Cruises Anfang Februar nach zweieinhalb Jahren verlassen. Nachfolgerin wird Lina Kruse, die seit November 2024 im Unternehmen ist und aktuell die Position des Head of Sales für die DACH-Region innehat. Sie übernimmt künftig die Verantwortung für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Damit dürfte der im vergangenen Jahr eingeleitete Umbau des Vertriebsteams abgeschlossen sein. Erst vor Kurzem hatte Vertriebs-Managerin Angelika Fäustle den Luxuskreuzfahrt- und Expeditionsreiseanbieter nach mehr als 18 Jahren verlassen.
Laut Clas Eckholt, Vice President Commercial bei TUI Cruises, zählt das Sales-Team von Hapag-Lloyd Cruises gut 40 Mitarbeiter.
Mit den gegenwärtigen Gäste- und Umsatzzahlen ist er ebenfalls „sehr zufrieden“. Ein entscheidender Faktor dabei sind die vorgezogenen Verkaufsstarts. Bereits im Sommer vergangenen Jahres hat Hapag-Lloyd Cruises das Buchungsfenster bis zum vierten Quartal 2027 geöffnet und im Dezember dann für das Gesamtjahr 2028. „Dadurch hat sich eine überproportionale Nachfragedynamik entwickelt“, so Eckholt.
Man habe es geschafft, „frühzeitig in die Buchungen zu kommen“. Davon profitierten auch die Partner, betont der Vertriebschef. Buchten Gäste von Hapag-Lloyd Cruises zuvor etwa zwölf bis 14 Monate vor Abreise, seien es nun 17 bis 18 Monate.
Seit Mitte Dezember läuft wie berichtet die Wave-Season-Kampagne mit begleitendem Marketing-Material für Reisebüros.
Mein Schiff mit stabiler Buchungslage
Auch bei der Marke Mein Schiff stimmen die Zahlen. Nach dem laut Eckholt „fantastischen“ Jahr 2025 lägen die Vorausbuchungen für 2026 über den ohnehin schon erhöhten Erwartungen. „Wir haben eine sehr gute und stabile Buchungslage“, so der Manager.
Die neue Intuition-Baureihe mit der Mein Schiff Relax und der im Sommer folgenden Mein Schiff Flow beschere der Marke viele Neukunden, berichtet Clas Eckholt. Dies liege unter anderem an noch mehr Suiten-Vielfalt und dem erweiterten Angebot für Familien. „Wir sehen, dass wir genau den richtigen Schritt gemacht haben, indem wir neben dem Wohlfühlen einen weiteren Aspekt der Differenzierung geschaffen haben“, bilanziert der Vertriebschef.
Von dem „hohen Wachstum“ profitierten auch die Partner, wie Eckholt betont: „Wir sind die einzige Reederei aus Deutschland, die zu diesem Jahr ihre Kapazität signifikant erhöht hat – konkret noch einmal um 20 Prozent.“




